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Arbeitslosigkeit im Euroraum steigt leicht auf 6,2 Prozent

EU-Flagge und mehrere Arbeitet als Symbol für das Verbot von Artikel aus Zwangsarbeit
Foto: Gerd Altmann / Pixabay

Key takeaways

Im Februar 2026 ist die Arbeitslosenquote im Euroraum laut Eurostat leicht gestiegen. Während der Gesamtarbeitsmarkt stabil bleibt, sorgen steigende Jugendarbeitslosigkeit und strukturelle Unterschiede für wachsende wirtschaftspolitische Aufmerksamkeit.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Arbeitslosigkeit im Euroraum ist im Februar 2026 leicht gestiegen. Nach aktuellen Daten von Eurostat lag die saisonbereinigte Quote bei 6,2 Prozent und damit deutlich über dem Niveau in Deutschland (4,0 Prozent) sowie über dem Wert von Januar (6,1 Prozent) – jedoch weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres.

Leichter Anstieg trotz Jahresrückgang

Insgesamt waren im Februar rund 10,9 Millionen Menschen im Euroraum ohne Arbeit, EU-weit etwa 13,1 Millionen. Im Vergleich zum Vormonat entspricht das einem Anstieg um 93.000 Arbeitslose in der Eurozone und 137.000 in der gesamten EU. Auf Jahressicht zeigt sich jedoch ein leichter Rückgang.

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EU-Arbeitsmarkt bleibt stabil

Für die gesamte Europäische Union blieb die Arbeitslosenquote im Februar stabil bei 5,9 Prozent. Damit liegt sie weiterhin leicht unter dem Wert des Vorjahres. Die aktuellen Zahlen deuten auf einen insgesamt robusten Arbeitsmarkt hin, auch wenn kurzfristige Schwankungen erkennbar sind.

Jugendarbeitslosigkeit nimmt zu

Deutlich angespannter bleibt die Lage bei jungen Menschen unter 25 Jahren. Die Jugendarbeitslosenquote stieg EU-weit auf 15,3 Prozent. Insgesamt waren knapp drei Millionen junge Menschen ohne Beschäftigung. Besonders im Monatsvergleich zeigt sich hier eine Verschlechterung.

Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Auch zwischen den Geschlechtern bestehen weiterhin Unterschiede: Die Arbeitslosenquote von Frauen lag in der EU bei 6,1 Prozent und damit leicht über der der Männer (5,7 Prozent). Im Euroraum zeigt sich ein ähnliches Bild mit höheren Werten bei Frauen.

Trotz des moderaten Anstiegs im Februar bleibt der europäische Arbeitsmarkt insgesamt stabil. Die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit dürfte jedoch zunehmend in den Fokus der Wirtschaftspolitik rücken.

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