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Rekord: US-Verbraucher geben fast 12 Milliarden Dollar am Black Friday aus

Laptop neben Black Friday Sale Symbolik
Foto: Pexels

Key takeaways

US-Verbraucher haben am Black Friday 2025 laut Adobe Analytics online 11,8 Mrd. $ ausgegeben – ein Rekordwert. KI-Tools wie Chatbots trieben den E-Commerce an, während stationäre Geschäfte schwächelten. Auch am Cyber Monday wird ein weiterer Rekord erwartet.

Lesezeit ca. 2 Minuten

US-Verbraucher haben am diesjährigen Black Friday einen neuen Online-Umsatzrekord aufgestellt. Wie Adobe Analytics berichtet, wurden am 29. November 2025 insgesamt 11,8 Milliarden US-Dollar (rund 10,9 Milliarden Euro) online ausgegeben – ein Anstieg von 9,1 % gegenüber dem Vorjahr. Zwischen 10 und 14 Uhr gaben Online-Shopper laut Adobe im Schnitt 12,5 Millionen US-Dollar pro Minute aus.

Während die Kunden immer häufiger auf physische Geschäfte verzichteten, profitierten Online-Shops insbesondere von KI-basierten Tools, die gezieltes Einkaufen erleichtern. Systeme wie Chatbots oder personalisierte Empfehlungssysteme sorgten für eine massive Zunahme des KI-gestützten Traffics – laut Adobe ein Anstieg von 805 % gegenüber 2024. Auch Salesforce bestätigt diesen Trend in einem Beitrag auf X.

Weniger Käufe pro Warenkorb, höhere Preise

Trotz gestiegener Umsätze zeigt sich, dass Verbraucher tendenziell weniger Artikel pro Bestellung kauften. Wie Reuters berichtet, sank laut Salesforce die Anzahl der Produkte pro Transaktion im Vergleich zum Vorjahr um 2 %. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Verkaufspreis um 7 %, was vor allem auf inflationsbedingte Preiserhöhungen und Handelszölle zurückzuführen sei. Hinzu kommt, dass sich Rabatte im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert haben. Für viele Kunden wirkten die Preisnachlässe daher weniger attraktiv als noch 2024.

Mastercard SpendingPulse beobachtete zudem eine Diskrepanz zwischen stationärem und digitalem Handel. Während der Onlinehandel um 10,4 % zulegte, konnten stationäre Geschäfte nur ein Wachstum von 1,7 % verzeichnen. Die Kaufzurückhaltung im stationären Handel wird auf Inflationssorgen, hohe Preise und eine schwächelnde Konsumstimmung zurückgeführt.

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Cyber Monday soll neue Bestmarke setzen

Adobe prognostiziert, dass der anstehende Cyber Monday am 1. Dezember mit einem Volumen von 14,2 Milliarden US-Dollar (rund 13,1 Milliarden Euro) den bisherigen Rekord noch übertreffen könnte. Besonders starke Rabatte werden für Elektronikartikel, Kleidung und Computer erwartet.

Der Zeitraum vom 1. bis 28. November 2025 brachte laut Adobe bereits einen Gesamtumsatz von 111,4 Milliarden US-Dollar (etwa 102,5 Milliarden Euro) – ein Plus von 7,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Bedeutung des Mobilkanals nimmt dabei weiter zu: Mehr als die Hälfte der Umsätze wurden über mobile Endgeräte erzielt, mit einem Anteil von 52,2 % im genannten Zeitraum.

Auch das Finanzierungsmodell „Buy now, pay later“ gewinnt an Bedeutung. In den ersten vier Novemberwochen wurden bereits 8,2 Milliarden US-Dollar (ca. 7,6 Milliarden Euro) auf diesem Weg umgesetzt. Für die gesamte Feiertagssaison bis Ende Dezember wird ein Volumen von über 20 Milliarden US-Dollar (etwa 18,4 Milliarden Euro) erwartet.

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