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Brunello Cucinelli steigert Umsatz 2025 zweistellig und erhöht Investitionen

Drei Models mit Brunello Cucinelli Outfits
Foto: Brunello Cucinelli

Key takeaways

Brunello Cucinelli steigert den Umsatz 2025 um 11,5 Prozent und erzielt einen Gewinn von 142 Millionen Euro. Hohe Investitionen prägten das Jahr, während Retail und internationale Märkte kräftig wuchsen. Für 2026 erwartet das Unternehmen erneut rund zehn Prozent Umsatzplus.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Brunello Cucinelli hat die vorläufigen Zahlen bestätigt und das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisplus abgeschlossen. Der Luxusmodekonzern erzielte laut Jahresbericht einen Umsatz von 1,408 Milliarden Euro und wuchs damit um 11,5 Prozent zu konstanten Wechselkursen. Das Wachstum war breit getragen über alle Regionen und Vertriebskanäle. Der Nettogewinn belief sich auf 142 Millionen Euro, ein Plus von 10,5 Prozent, womit die Profitabilität stabil bei gut zehn Prozent des Umsatzes blieb.

Umsatzwachstum in allen Regionen und starkes Retail-Geschäft

Die geografische Entwicklung fiel ausgesprochen ausgewogen aus. In den Americas wuchs Cucinelli um 11,9 Prozent, in Asien um 15,3 Prozent und in Europa um 8,2 Prozent – jeweils zu konstanten Wechselkursen. Das Retail-Geschäft, das 67 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht, legte um 12,9 Prozent zu und profitierte von starken Like-for-Like-Werten sowie der Eröffnung und Erweiterung wichtiger Flagship-Stores. Der Wholesale-Kanal wuchs um 8,7 Prozent und trug ebenfalls zu einer stabilen Ertragslage bei.

Das normalisierte EBIT – bereinigt um eine außerordentliche Wertberichtigung im Zusammenhang mit der Restrukturierung von Saks Global – betrug 235,9 Millionen Euro. Die Marge lag bei 16,8 Prozent und damit leicht über dem Vorjahr. Die unbereinigte EBIT-Marge erreichte 16,2 Prozent.

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Investitionen auf Rekordniveau und steigende Nettoverschuldung

Das Unternehmen führte 2025 sein dreijähriges Investitionsprogramm deutlich schneller als geplant zum Abschluss und investierte insgesamt 146,2 Millionen Euro – rund 10,4 Prozent des Umsatzes. Im Fokus standen der Ausbau der Produktionskapazitäten in Italien sowie neue und erweiterte Boutiquen. Aufgrund dieser hohen Investitionen und der Dividendenausschüttung von 68,8 Millionen Euro stieg die Nettoverschuldung auf 198,4 Millionen Euro.

Auch 2026 bleibt die Finanzstrategie auf langfristige Stabilität ausgerichtet: Die Investitionen sollen wieder auf ein normales Niveau zurückkehren, was nach Unternehmensangaben zu einer allmählichen Verbesserung der Kapitalstruktur führen soll. Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 1,04 Euro je Aktie vor, was einer Ausschüttungsquote von 50 Prozent entspricht.

Positiver Start in 2026 und zweistellige Wachstumsprognose

Der Jahresauftakt 2026 verlief laut Unternehmen sehr positiv. Die Frühjahr-/Sommerkollektion zeigt starke Abverkäufe, und auch die Orderrunde für die Herbst-/Winterkollektionen 2026 verläuft erfolgversprechend. Für das Gesamtjahr bestätigt der Konzern daher seine Prognose eines Umsatzwachstums von rund zehn Prozent zu konstanten Wechselkursen.

Mit dem Start des neuen AI-basierten E-Commerce-Auftritts auf der Callimacus-Plattform setzt Cucinelli zusätzlich auf digitale Innovation, um Nutzer personalisierte Einkaufserlebnisse zu ermöglichen und die Markenwahrnehmung weiter zu stärken.

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