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Burberry kehrt nach schwierigem Vorjahr auf Wachstumskurs zurück

Frau mit Burberry Mantel und Regenschirm
Foto: Burberry

Key takeaways

Burberry hat im Geschäftsjahr 2025/26 Umsatzstabilität mit einer deutlichen Gewinnsteigerung kombiniert. Vor allem China und Nordamerika entwickelten sich stark. Der Luxusmodekonzern setzt seinen Fokus weiter auf Markenstärkung, Produktkompetenz und profitables Wachstum.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der britische Luxusmodekonzern Burberry hat im Geschäftsjahr 2025/26 seine Profitabilität deutlich verbessert und wieder Wachstum bei den vergleichbaren Filialumsätzen erzielt. Vor allem eine starke Entwicklung in China und Nordamerika sorgte im vierten Quartal für zusätzlichen Schub.

Das Unternehmen sieht seine strategische Neuausrichtung bestätigt und blickt trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr.

Operativer Gewinn legt deutlich zu

Burberry erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 2,42 Milliarden Pfund und lag damit leicht unter dem Vorjahreswert. Gleichzeitig verbesserte sich das operative Ergebnis jedoch deutlich. Der bereinigte operative Gewinn stieg auf 160 Millionen Pfund, nachdem im Vorjahr lediglich 26 Millionen Pfund erreicht worden waren.

Die operative Marge erhöhte sich von 1,0 auf 6,6 Prozent. Auch beim freien Cashflow verzeichnete das Unternehmen eine klare Verbesserung und erreichte 141 Millionen Pfund.

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Wachstum in China und Amerika treibt Entwicklung

Im vierten Quartal stiegen die vergleichbaren Filialumsätze konzernweit um fünf Prozent. Besonders dynamisch entwickelten sich die Regionen Greater China und Americas, die jeweils ein Plus von zehn Prozent erzielten.

Für das Gesamtjahr meldet Burberry ein Wachstum der vergleichbaren Umsätze von zwei Prozent. Damit gelang dem Unternehmen nach dem schwachen Vorjahr die Rückkehr in die Wachstumszone.

Fokus auf Markenstärkung und Produktkategorien

Nach Angaben von CEO Joshua Schulman profitierte Burberry von einer höheren Markenrelevanz und einer stärkeren Positionierung zentraler Produktkategorien. Besonders Outerwear und Schals entwickelten sich im zweiten Halbjahr zweistellig.

Zudem investierte der Konzern in die Modernisierung des Einkaufserlebnisses. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden weltweit rund 200 sogenannte „Scarf Bars“ eingeführt. Weitere Konzepte für Trenchcoats und Poloshirts sollen im laufenden Jahr folgen.

Auch das Online-Geschäft entwickelte sich positiv. Die E-Commerce-Umsätze stiegen im hohen zweistelligen Prozentbereich.

Burberry erwartet weiteres Wachstum

Für das Geschäftsjahr 2026/27 plant Burberry weiteres Umsatzwachstum und eine höhere Profitabilität. Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf geopolitische Risiken und ein weiterhin unsicheres makroökonomisches Umfeld, das sich auf die Konsumstimmung auswirken könne.

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