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Crocs stemmt sich gegen Umsatzrückgang mit starkem DTC-Geschäft

Crocs mit Halloween Motiven
Foto: Crocs

Key takeaways

Crocs verzeichnet im dritten Quartal 2025 einen Umsatzrückgang, punktet jedoch mit einem soliden Direktvertrieb und internationalem Wachstum. Die Zweitmarke HEYDUDE schwächelt dagegen deutlich. Das Unternehmen bleibt profitabel, setzt auf Effizienzsteigerung und kündigt weitere Kostensenkungen für 2026 an.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Crocs hat im dritten Quartal 2025 solide Ergebnisse präsentiert, trotz eines Umsatzrückgangs von 6,2 Prozent auf 996 Millionen US-Dollar (ca. 937 Mio. Euro). Während das Großhandelsgeschäft deutlich einbrach, legte der Direktvertrieb leicht zu. Vor allem die internationale Nachfrage nach der Kernmarke Crocs stützte die Bilanz.

Internationale Stärke stützt Crocs-Kernmarke

Der Umsatz der Crocs-Marke sank im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 2,5 Prozent auf 836 Millionen US-Dollar (ca. 787 Mio. Euro). Dabei entwickelten sich internationale Märkte mit einem Plus von 5,8 Prozent positiv, während Nordamerika mit einem Rückgang von 8,8 Prozent schwächelte. Der Direktvertrieb stieg weltweit um 2 Prozent, wohingegen der Großhandel auch hier deutlich um 7,9 Prozent nachgab.

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HEYDUDE verliert weiter an Boden

Stärker unter Druck stand die Zweitmarke HEYDUDE. Hier brachen die Umsätze um 21,6 Prozent auf 160 Millionen US-Dollar (ca. 151 Mio. Euro) ein. Während sich das DTC-Geschäft relativ stabil hielt (-0,5 Prozent), fiel der Großhandel mit einem Rückgang von fast 39 Prozent deutlich zurück. Crocs-CEO Andrew Rees kündigte an, stärker auf operative Effizienz zu setzen und bis 2026 zusätzliche Kosteneinsparungen von 100 Millionen US-Dollar (ca. 94 Mio. Euro) realisieren zu wollen.

Gewinnrückgang, aber solide Finanzlage

Das operative Ergebnis von Crocs ging um 23 Prozent auf 208 Millionen US-Dollar (ca. 196 Mio. Euro) zurück. Die operative Marge sank von 25,4 auf 20,8 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 2,92 US-Dollar rund 19 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dennoch bleibt das Unternehmen finanziell solide: 2,4 Millionen eigene Aktien wurden im Quartal zurückgekauft, zudem wurden Schulden in Höhe von 63 Millionen US-Dollar (ca. 59 Mio. Euro) getilgt.

Für das vierte Quartal erwartet Crocs einen Umsatzrückgang von rund 8 Prozent. Während sich die Hauptmarke stabilisieren soll (-3 Prozent), wird bei HEYDUDE mit einem Rückgang im mittleren 20-Prozent-Bereich gerechnet. Die operative Marge soll bei rund 15,5 Prozent liegen.

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