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Depop und Spotify verbinden Secondhand-Mode mit Musik

Depop Spotify Landingpage
Foto: depop.com

Key takeaways

Sechs Künstler öffnen für eine gemeinsame Kampagne ihre Kleiderschränke und teilen musikalische Einflüsse. Ergänzt wird das digitale Angebot durch kuratierte Kollektionen und ein zweitägiges Kultur-Event in Los Angeles.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Depop, das erst kürzlich durch eBay von Etsy übernommen wurde, und Spotify starten eine gemeinsame Kampagne, die Musikentdeckung mit Secondhand-Mode verbindet. Ab sofort können Nutzer über beide Plattformen Künstler, deren persönlichen Stil und ausgewählte Musik kennenlernen. Bestandteil der Kooperation sind kuratierte Depop-Shops, eine gemeinsame Spotify-Playlist und eine zweitägige Veranstaltung in Los Angeles.

Im Mittelpunkt stehen sechs Musiker und Acts: Eve, Amira Elfeky, Estevie, Frost Children, House of Protection und Lily Meola. Sie stellen für Depop persönliche Kollektionen mit Stücken aus ihren eigenen Kleiderschränken zusammen. Parallel sollen musikalische Inhalte auf Spotify einen Einblick in ihre Einflüsse und jeweiligen Szenen vermitteln.

Künstler verbinden Kleiderschrank und Playlist

Die Kooperation greift die enge Verbindung zwischen Musik, Mode und persönlicher Identität auf. Fans sollen nicht nur neue Songs und Künstler entdecken, sondern zugleich nachvollziehen können, wie sich musikalische Einflüsse im Kleidungsstil der beteiligten Acts widerspiegeln.

Spotify stellt dafür eine gemeinsam gebrandete redaktionelle Playlist sowie Künstler-Inhalte und weitere In-App-Angebote bereit. Depop bündelt auf seiner Plattform die persönlichen Shops der Musiker und zusätzliche Kollektionen, die sich an unterschiedlichen Musikkulturen orientieren. Nutzer sollen dadurch zwischen Musik- und Modeentdeckung wechseln können.

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Depop setzt auf kulturelle Communities

Für Depop steht bei der Partnerschaft insbesondere die Rolle von Communities bei der Entstehung neuer Trends im Vordergrund. Steve Dool, Senior Director Brand + Creative bei Depop, verweist auf die traditionelle Verbindung von Musik und Mode sowie deren Bedeutung für Kreativität und individuellen Ausdruck.

Auch Spotify will die Zusammenarbeit nutzen, um die beteiligten Künstler aus einer zusätzlichen Perspektive zu präsentieren. Die Playlist soll als musikalische Ergänzung zu den Depop-Kollektionen dienen und Verbindungen zwischen dem persönlichen Geschmack, dem Kleidungsstil und der kreativen Arbeit der Musiker sichtbar machen.

Künstler-Shops starten am 12. August

Die Kooperation begann am 11. August mit der Veröffentlichung der kuratierten Spotify-Playlist und einer eigenen Depop-Landingpage. Heute sollen die persönlichen Shops aller sechs beteiligten Künstler auf dem Secondhand-Marktplatz freigeschaltet werden.

Mit der Verbindung von Streaming und Resale schaffen die Unternehmen ein plattformübergreifendes Format, das kulturelle Entdeckung mit Commerce verknüpft. Für Depop bietet die Zusammenarbeit zugleich die Möglichkeit, Secondhand-Mode über Musik-Communities und Künstler stärker als Bestandteil persönlicher Stilbildung zu positionieren.

Zweitägiges Event in Los Angeles

Zum Abschluss des Starts veranstalten Depop und Spotify am 13. und 14. August eine gemeinsame Aktivierung im Hollywood Premiere Motel am Hollywood Boulevard in Los Angeles. Geplant sind Live-Auftritte, interaktive Kleiderschränke zu verschiedenen Musikgenres sowie kuratierte Modeangebote.

Die Veranstaltung soll Musik, Fashion und Community auch physisch miteinander verbinden. Damit erweitert die Kooperation die digitalen Angebote beider Plattformen um ein Erlebnisformat, das insbesondere die Szenen und Communities in den Mittelpunkt stellt, aus denen neue Musik- und Modetrends entstehen.

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