Die Deutsche EuroShop ist solide in das Geschäftsjahr 2026 gestartet und bestätigt trotz herausfordernder Rahmenbedingungen ihre Jahresziele. Während die operative Entwicklung weitgehend planmäßig verläuft, belasten steigende Finanzierungskosten die Ergebnisentwicklung.
Solider Jahresauftakt trotz schwieriger Rahmenbedingungen
Im ersten Quartal konnte die Deutsche EuroShop ihre Umsätze leicht steigern. Diese Entwicklung erfolgte vor dem Hintergrund einer weiterhin gedämpften Konsumstimmung sowie geopolitischer Unsicherheiten.
Die Besucherfrequenz in den Shoppingcentern lag leicht unter dem Vorjahresniveau, was unter anderem auf witterungsbedingte Effekte zurückgeführt wird. Gleichzeitig profitierte das Unternehmen vom teilweise ins Quartal fallenden Ostergeschäft, während die Umsätze der Mieter insgesamt deutlich zulegten.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Umsatzwachstum und stabile operative Kennzahlen
Der Konzernumsatz stieg um 2,0 Prozent auf 67,6 Millionen Euro. Treiber waren vor allem höhere Mieterlöse sowie Einmaleffekte aus Vertragsauflösungen. Auch das Nettobetriebsergebnis (NOI) und das operative Ergebnis (EBIT) legten leicht zu.
Gleichzeitig führten gestiegene Kosten, insbesondere nicht umlagefähige Aufwendungen, zu einem moderaten Druck auf die operative Entwicklung. Positiv wirkte sich hingegen ein geringerer Bedarf an Wertberichtigungen auf Mietforderungen aus.
Zinsanstieg belastet Ergebnisentwicklung
Deutlich spürbar ist der Einfluss gestiegener Finanzierungskosten. Höhere Zinsaufwendungen – unter anderem im Zusammenhang mit einer im Vorjahr begebenen Anleihe – führten zu einem Rückgang des Ergebnisses vor Steuern.
Das Konzernergebnis sank entsprechend zweistellig. Auch zentrale Kennzahlen wie die EPRA Earnings und die Funds from Operations (FFO) lagen unter den Vorjahreswerten.
Prognose bestätigt und strategische Schritte geplant
Trotz der Ergebnisbelastung bestätigt die Deutsche EuroShop ihre Prognose für das Gesamtjahr 2026. Erwartet werden weiterhin steigende Umsätze sowie stabile operative Ergebnisse.
Darüber hinaus plant das Unternehmen die Umwandlung in eine europäische Rechtsform (SE) und hält an seiner Dividendenpolitik fest. Für das vergangene Geschäftsjahr wird eine Ausschüttung von 1,00 Euro je Aktie vorgeschlagen.



