ANZEIGE

ANZEIGE

Außenhandel im Mai 2026: Exporte legen zu, Importe gehen zurück

Dock am Hamburger Hafen
Hafen Hamburg-Süd, Foto: Wolfgang Weiser / Pexels

Key takeaways

Deutschlands Außenhandel zeigt im Mai 2026 ein gemischtes Bild: Während Exporte leicht steigen und Importe sinken, wächst der Handelsüberschuss deutlich. Besonders das Geschäft mit Nicht-EU-Staaten entwickelt sich dynamischer als der Handel innerhalb Europas.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der deutsche Außenhandel hat im Mai 2026 laut Statistischem Bundesamt eine moderate Erholung gezeigt. Während die Exporte im Vergleich zum Vormonat leicht zulegten, gingen die Importe spürbar zurück. Diese Entwicklung führte zu einem deutlich höheren Handelsüberschuss und unterstreicht die weiterhin robuste Exportdynamik, insbesondere im Geschäft mit wichtigen Drittstaaten.

Exporte wachsen, Importe sinken

Im Mai wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 137,9 Milliarden Euro exportiert, was einem Anstieg von 0,9 Prozent gegenüber April entspricht. Gleichzeitig sanken die Importe um 2,5 Prozent auf 118,8 Milliarden Euro. Im Jahresvergleich zeigt sich ein kräftiger Zuwachs auf beiden Seiten, wobei die Einfuhren etwas stärker zulegten als die Ausfuhren.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Deutlich höherer Handelsüberschuss

Durch die gegenläufige Entwicklung von Exporten und Importen stieg der Außenhandelsüberschuss auf 19,1 Milliarden Euro. Damit liegt er sowohl über dem Vormonatswert als auch leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die Zahlen verdeutlichen, dass Deutschland weiterhin von seiner starken Exportbasis profitiert.

Schwäche im EU-Handel, Stärke bei Drittstaaten

Der Handel mit EU-Staaten entwickelte sich im Mai rückläufig. Sowohl Exporte als auch Importe gingen im Vergleich zum April zurück, besonders deutlich innerhalb der Eurozone. Dagegen legte das Geschäft mit Ländern außerhalb der EU spürbar zu, insbesondere auf der Exportseite.

USA und China treiben Handelsdynamik

Die Vereinigten Staaten blieben wichtigster Abnehmer deutscher Waren und verzeichneten einen deutlichen Nachfrageanstieg. Auch die Exporte nach China entwickelten sich positiv. Auf der Importseite dominierte weiterhin China als wichtigster Lieferant, während Einfuhren aus den USA und dem Vereinigten Königreich deutlich zunahmen.

Ähnliche Artikel

[related_posts_by_tax taxonomies=“post_tag“ title=““]

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored