Die DHL Group hat im Geschäftsjahr 2025 trotz eines herausfordernden Marktumfelds ihre Finanzziele übertroffen. Während der Konzernumsatz unter anderem aufgrund von Währungseffekten und rückläufigen Transatlantikvolumen um 1,6 Prozent auf 82,9 Milliarden Euro sank, stieg das operative Ergebnis auf 6,1 Milliarden Euro – ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und über der Prognose von mindestens 6 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 7,0 auf 7,4 Prozent, getrieben durch striktes Kapazitätsmanagement und strukturelle Kostenoptimierungen.
Der Free Cashflow (ohne M&A) erreichte laut Jahresbericht (PDF) mit 3,2 Milliarden Euro ebenfalls einen über Plan liegenden Wert. Der Gewinn je Aktie kletterte auf 3,09 Euro, nachdem er im Vorjahr bei 2,86 Euro gelegen hatte. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher eine Dividendenerhöhung auf 1,90 Euro je Aktie vor.
Profitabilität als Ergebnis konsequenter Steuerung
Laut CEO Tobias Meyer, dessen Vertrag noch vor der Jahreszahlen verlängert wurde, ist es dem Unternehmen gelungen, die globalen Handelskonflikte und volatile Nachfrageentwicklungen durch agiles Kapazitätsmanagement abzufedern. Parallel wurden strukturelle Effizienzprogramme vorangetrieben, die die Kostenbasis nachhaltig verbessern sollen.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Ausblick auf 2026
Für das laufende Jahr erwartet die DHL Group ein operatives Ergebnis von über 6,2 Milliarden Euro sowie einen Free Cashflow (ohne M&A) von rund 3 Milliarden Euro. Der Konzern will weiterhin gezielt in Wachstumsmärkte und Zukunftssektoren investieren, um die globale Marktposition weiter auszubauen.


