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DHL treibt Dekarbonisierung mit SAF, Wasserstoff und Solarstrom voran

Elektrisches Zustellfahrzeug von DHL
Foto: DHL Group

Key takeaways

DHL hat 2025 fünf zentrale Nachhaltigkeitsinitiativen vorangetrieben: darunter eine Großbestellung von SAF, Wasserstoff-Pilotprojekte im Nahen Osten, neue Solaranlagen in Asien sowie die Elektrifizierung der letzten Meile in Deutschland. Die Maßnahmen stärken die Klimastrategie bis 2050.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die DHL Group hat 2025 eigenen Angaben nach entscheidende Fortschritte auf dem Weg zur Netto-Null-Emission bis 2050 gemacht. Im Zentrum stehen fünf Maßnahmen, mit denen das Unternehmen seine ökologische Transformation weiter forciert hat – vom nachhaltigen Flugkraftstoff bis hin zur solargestützten Lagerlogistik.

Großauftrag für nachhaltigen Flugkraftstoff

Mit einer der bisher größten SAF-Vereinbarungen in der Unternehmensgeschichte unterstreicht DHL seine Führungsrolle im nachhaltigen Luftverkehr. Gemeinsam mit dem US-Unternehmen Phillips 66 wurden Lieferungen über 240.000 Tonnen SAF innerhalb von drei Jahren vereinbart. Der Biokraftstoff, produziert in Kalifornien, reduziert die Emissionen über den gesamten Lebenszyklus um rund 737.000 Tonnen CO2e und unterstützt vor allem DHLs Luftfrachtaktivitäten an der US-Westküste.

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CO2-Reduktion in der Seefracht

Auch auf See setzt DHL auf emissionsärmere Lösungen. In Kooperation mit dem französischen Reederei- und Logistikkonzern CMA CGM wurden 8.800 Tonnen Biokraftstoff (UCOME) der zweiten Generation beschafft. Dieser Schritt reduziert den CO2e-Ausstoß um rund 25.000 Tonnen. Die Partnerschaft stärkt DHLs Position im Bereich CO2-armer Seelogistik und zeigt das Potenzial alternativer Kraftstoffe auch im maritimen Sektor.

Pilotprojekt mit Wasserstoff-Lkw in Saudi-Arabien

Wasserstoffbasierte Mobilität entwickelt sich zunehmend zu einer tragfähigen Alternative im Fernverkehr. Neben Testreihen in Europa, Nordamerika und der Asien-Pazifik-Region plant DHL nun auch den Einsatz in Saudi-Arabien. Gemeinsam mit Hyperview wird ein Pilotprojekt zur Nutzung von Wasserstoff-Lkw und zur Machbarkeit einer entsprechenden Infrastruktur umgesetzt. Das Vorhaben zahlt auf die nationale Vision 2030 ein und zeigt den globalen Anspruch von DHL.

Elektrifizierung der letzten Meile

Ein weiterer Meilenstein betrifft die Elektrifizierung der letzten Meile. In Deutschland, wo DHL besonders stark vertreten ist, wurden 2.400 neue Elektrotransporter von Ford bestellt – die bislang größte Einzelbestellung des Unternehmens. Insgesamt sind nun über 35.000 elektrische Fahrzeuge wie E-Trikes, E-Bikes und E-Vans im Einsatz. Ein Drittel aller Postleitzahlgebiete profitiert bereits von einer emissionsfreien Zustellung.

Solarinfrastruktur in Asien

Auch in der Infrastruktur macht DHL Fortschritte: In Thailand wurde ein Logistikzentrum mit einer 4,2 MWp-Solaranlage und Batteriespeicher eröffnet. Die Anlage kann den gesamten Strombedarf vor Ort decken, ohne auf fossile Energiequellen angewiesen zu sein. Das Projekt steht exemplarisch für den Wandel hin zu energieautarken Logistikstandorten, die Effizienz mit Nachhaltigkeit verbinden.

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