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Bitkom-Umfrage: Bürger fordern digitalen Fortschritt vom Staat

Symbolik zu Digitalisierung
Foto: Freepik

Key takeaways

Eine Bitkom-Umfrage zeigt: Für 82 Prozent der Deutschen ist die digitale Verwaltung das wichtigste Digitalthema. Datenschutz, Teilhabe und Verbraucherschutz folgen. Auch KI-Regulierung, digitale Bildung und Plattformkontrolle sind vielen wichtig. Die Erwartungen an Politik und Verwaltung bleiben hoch – schnelle Fortschritte werden gefordert.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die digitale Verwaltung ist für die Menschen in Deutschland das zentrale Thema der Digitalpolitik. Laut einer repräsentativen Bitkom-Umfrage unter 1.156 Personen ab 16 Jahren wünschen sich 82 Prozent der Befragten vor allem Fortschritte bei Online-Behördengängen. Damit liegt dieses Anliegen noch vor anderen digitalen Themen wie Datenschutz, digitaler Teilhabe oder Cybersicherheit.

Datenschutz und Teilhabe stark gefragt

72 Prozent der Teilnehmenden halten eine Vereinfachung des Datenschutzes für wichtig – ebenso viele sprechen sich für die Förderung der digitalen Teilhabe aus, die alle Bevölkerungsgruppen einbeziehen soll. Auch der Schutz vor Betrug beim Online-Shopping (66 Prozent), die Verbesserung der Cybersicherheit (64 Prozent) sowie der Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze (62 Prozent) zählen zu den meistgenannten Anliegen. Insgesamt geben 60 Prozent der Befragten an, dass Digitalpolitik für sie eine große oder sehr große Bedeutung hat.

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KI, digitale Bildung und Regulierung sozialer Medien

Während zentrale Themen wie digitale Verwaltung hohe Priorität genießen, äußern sich viele auch zu spezifischen Bereichen. So wünschen sich 59 Prozent eine klare Regulierung Künstlicher Intelligenz. Fast die Hälfte fordert zudem eine stärkere Entwicklung leistungsfähiger KI aus Deutschland. Die Digitalisierung der Wirtschaft (57 Prozent), die Regulierung großer Plattformen (56 Prozent) und die Digitalisierung der Schulen (55 Prozent) werden ebenfalls breit unterstützt. Weniger im Fokus, aber dennoch wichtig: digitale Gesundheitsangebote (51 Prozent), bessere Mobilfunknetze (50 Prozent) sowie digitale Bürgerbeteiligung (41 Prozent).

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder ordnet die Ergebnisse ein: „Digitalisierung und Digitalpolitik sind für viele Menschen zentral. Sie erwarten funktionierende digitale Angebote und spürbare Verbesserungen im Alltag.“ Das Digitalministerium habe im ersten Jahr bereits viel erreicht – nun müsse der eingeschlagene Kurs mit Tempo fortgesetzt werden.

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