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Düsseldorfer Ikea-Filiale testet ausschließlich SB-Kassen

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Foto: IKEA

Der schwedische Möbelriese IKEA wagt in seiner Filiale in Düsseldorf ein Experiment: Seit Mitte Mai gibt es dort nur noch Selbstbedienungskassen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Wartezeiten für die Kunden erheblich zu verkürzen und den Service zu verbessern. Die Düsseldorfer Filiale ist damit die einzige in Deutschland, die ausschließlich auf SB-Kassen setzt.

Ikea führte 2008 als einer der ersten Einzelhändler Selbstbedienungskassen in Deutschland ein. Obwohl diese Technologie bereits seit fast 60 Jahren existiert, konnte sie sich in der Vergangenheit nur langsam durchsetzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mehr Platz im Laden, kürzere Warteschlangen und reduzierte Personalkosten. Allerdings gibt es auch Nachteile, wie die erhöhte Gefahr von Diebstählen und die Ablehnung durch einige Kunden, die den persönlichen Kontakt zu Kassierern bevorzugen.

Ein IKEA-Sprecher erklärte gegenüber der Rheinischen Post, dass die Entscheidung zur Umstellung in Düsseldorf auch auf das veränderte Bezahlverhalten der Kunden zurückzuführen ist. Kontaktloses Bezahlen werde immer beliebter und die Nachfrage nach Selbstbedienungskassen steige. Trotz der Umstellung bleibt die Zahlung mit Bargeld weiterhin möglich, und geschultes Personal steht den Kunden im Kassenbereich zur Unterstützung zur Verfügung.

Obwohl IKEA die Einsparungen bei den Personalkosten nicht kommentierte, betonte der Sprecher die Vorteile für die Kunden. Seit der Einführung der Selbstbedienungskassen 2008 habe IKEA die Wartezeiten deutlich reduzieren und den Service verbessern können. Über 65 Prozent der Kunden nutzen bereits die Self-Service-Angebote wie „Shop & Go“ und die Expresskassen.

In den kommenden Monaten wird IKEA die Erfahrungen in Düsseldorf evaluieren und entscheiden, ob das Konzept auch in anderen Filialen umgesetzt wird. Dabei sollen stets die Bedürfnisse der Beschäftigten und Kunden berücksichtigt werden. Die Befürchtung, dass Diebstähle zunehmen könnten, scheint unbegründet. Laut dem Sprecher habe man seit der Einführung der Selbstbedienungskassen keine nennenswerten Inventurdifferenzen festgestellt. Die Akzeptanz unter den Kunden sei hoch, unabhängig von Alter oder Geschlecht.

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