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Parcel-Locker-Boom und Gen Z: So verändert sich Europas Onlinehandel

Glückliches Paar beim Online-Shopping
Foto: Eli na Fairytale / Pexels

Key takeaways

Der E-Shopper Barometer 2025 von Geopost zeigt: Paketstationen steigen zur zweitbeliebtesten Lieferoption auf, Gen Z wird zur treibenden Kraft im E-Commerce und C2C-Shopping ist Alltag. Preis bleibt zentral, doch Nachhaltigkeit und Komfort gewinnen. Europas Onlinehandel wandelt sich mit neuen Erwartungen und digitalen Gewohnheiten.

Lesezeit ca. 2 Minuten

In Europas Onlinehandel ist 2025 ein deutlicher Wandel zu beobachten. Wie der aktuelle E-Shopper Barometer der DPD-Mutter Geopost zeigt, wird E-Commerce zunehmend durch junge Käufergenerationen, neue Lieferpräferenzen und nachhaltige Konsumtrends geprägt. Dabei gewinnen Komfort, Vertrauen und Umweltbewusstsein weiter an Bedeutung.

Paketstationen fast so beliebt wie Heimlieferung

Paketstationen sind im Ranking der bevorzugten Lieferoptionen erstmals auf Platz zwei vorgerückt – gleich hinter der klassischen Heimzustellung. Vor allem jüngere Kunden und grenzüberschreitende Käufer schätzen die Flexibilität, die ihnen diese Abholmöglichkeiten bieten. Für viele ist es zudem entscheidend, welches Unternehmen die Zustellung übernimmt – der Anteil derer, die dies als wichtig empfinden, ist auf 76 % gestiegen (plus 5 Punkte im Vergleich zu 2023).

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Gen Z verändert das Konsumverhalten

Die Generation Z ist nicht mehr nur ein Zukunftsthema im E-Commerce – sie gibt inzwischen klar den Ton an. Mit über 60 Online-Käufen pro Jahr sind sie die aktivsten E-Shopper. Sie nutzen soziale Medien intensiv: 96 % lassen sich dort zum Einkaufen inspirieren, 61 % kaufen direkt über Plattformen wie Instagram oder TikTok. Diese Entwicklung macht soziale Netzwerke zu einem zentralen Marktplatz – und gleichzeitig zu einer Werbefläche.

C2C als etabliertes Modell

Was einst als Trend galt, ist heute Alltag: Secondhand- und C2C-Shopping sind fest im Konsumverhalten verankert. 72 % der regelmäßigen Onlinekäufer nutzen entsprechende Plattformen – im Schnitt 13,4-mal pro Jahr. Auch das Verkaufen ist populär: E-Shopper verkaufen durchschnittlich 15,8-mal jährlich, besonders aktive Nutzer sogar 22-mal. Haupttreiber bleibt der Preis, aber auch Nachhaltigkeit (39 %) und die Unterstützung kleiner Händler gewinnen an Relevanz.

Komfort ja – aber ohne Hürden

Trotz der tiefen Verankerung von Onlinekäufen im Alltag gibt es Frustrationen. Jeder fünfte Onlinekäufer berichtet über Schwierigkeiten beim Kontakt mit dem Kundenservice, und ebenso viele empfinden den Checkout-Prozess als zu aufwendig. Auch die Rückgabeprozesse werden kritischer gesehen: Zwar steigen die Rückgaben an, aber deren Abwicklung wird zunehmend als komplizierter wahrgenommen.

Geopost unterstreicht die Relevanz dieser Erkenntnisse mit dem Hinweis, dass die aktuelle Studie mit über 30.000 Befragten in 22 Ländern die bisher größte ihrer Art in Europa ist. Das Unternehmen sieht den E-Shopper Barometer als Referenz für das Verständnis europäischer Konsumtrends.

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