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Deutsche Initiative: Faser-zu-Faser-Recycling in der Textilwirtschaft

Textilfasern in einer Fabrik
Foto: Pixabay

Key takeaways

Unter der Leitung von eeden arbeiten das Center Textillogistik der Hochschule Niederrhein und die Hohenstein Innovations gGmbH an einem Projekt, das technologische und logistische Optimierungen zur Förderung der zirkulären Textilwirtschaft beinhaltet.

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Ein neues Innovationsprojekt zielt darauf ab, alte Textilien in großem Maßstab in neue, hochwertige Materialien zu verwandeln. Unter der Leitung von „eeeden“ arbeiten das Center Textillogistik der Hochschule Niederrhein, das Fraunhofer IML und die Hohenstein Innovations gGmbH (HI) gemeinsam daran, die zirkuläre Textilwirtschaft durch technologische und logistische Optimierungen zu fördern.

Das Projekt, das über 625.000 Euro umfasst und im Rahmen des Innovationswettbewerbs GreenEconomy.IN.NRW vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Europäischen Union kofinanziert wird, hat das Ziel, eedens innovatives Faser-zu-Faser-Recyclingverfahren weiterzuentwickeln. Dabei sollen Textilabfälle aus Wäschereien effizient verarbeitet und die Logistik von der Sammlung bis zum Recycling ressourcenschonend gestaltet werden.

Ida Marie Brieger, Business Development bei eeden, erklärt: „Unser Ziel ist es, den Kreislauf in der Textilindustrie zu schließen. Durch die Optimierung unseres Verfahrens wollen wir das Recycling von Alttextilien aus Wäschereien erheblich verbessern und eine optimale Nutzung dieser Ressource schaffen. Wir freuen uns, gemeinsam mit zwei hochkarätigen Partnern die Kreislaufführung textiler Produkte weiter voranzutreiben.“

Hohenstein und eeden untersuchen gemeinsam die Alttextilien, um die Eigenschaften der Textilabfälle nach unterschiedlichen Reinigungszyklen genau zu bestimmen. Dr. Timo Hammer, Geschäftsführer von Hohenstein, betont: „Die Zusammenarbeit mit eeden und dem Center Textillogistik ermöglicht es uns, neueste Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Wir freuen uns sehr, Teil dieses zukunftsweisenden Projekts zu sein.“

Das Center Textillogistik (CTL), unterstützt von eeden, entwickelt daraufhin ein Konzept zur effizienten Rückbeschaffung der Rohstoffe und deren Integration in eine zukunftsfähige Geschäftsstruktur. Prof. Dr. Markus Muschkiet, Leiter des CTL, fügt hinzu: „Dieses Projekt ermöglicht es uns, neue Logistikkonzepte zu entwickeln, die die Effizienz steigern und zirkuläre Praktiken fördern. Wir freuen uns darauf, unsere Expertise für den Aufbau einer neuen, zukunftsfähigen Wertschöpfungskette einzusetzen.“

Das weiterentwickelte Verfahren soll schließlich im Technikumsmaßstab durch eeden validiert werden. Bis 2026 wird die enge Zusammenarbeit zwischen eeden, dem Center Textillogistik (CTL) und Hohenstein die zirkuläre Nutzung von Textilien vorantreiben und einen bedeutenden Beitrag zur Reduktion von Textilabfällen leisten.

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