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Arbeitsmarkt im ersten Quartal: Erwerbstätigkeit in Deutschland sinkt weiter

Schild einer Agentur fuer Arbeit
Foto: Depositphotos

Key takeaways

Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist im ersten Quartal 2026 weiter gesunken. Vor allem Industrie und Bau verlieren Jobs, während Dienstleistungen nur teilweise gegensteuern. Insgesamt zeigt sich ein anhaltender Abschwung am Arbeitsmarkt.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist zu Jahresbeginn 2026 erneut gesunken. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits in den Vorquartalen sichtbar war. Besonders stark betroffen sind Industrie und Bau, während Dienstleistungsbereiche nur teilweise gegensteuern können.

Leichter Rückgang setzt sich fort

Im ersten Quartal 2026 waren laut Destatis rund 45,6 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Saisonbereinigt entspricht das einem Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Auch im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein Minus. Die Zahl der Erwerbstätigen lag um 0,3 Prozent unter dem Niveau des ersten Quartals 2025. Damit hält der Abwärtstrend seit Mitte 2025 an.

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Industrie und Bau treiben Rückgang

Besonders deutlich fiel der Beschäftigungsabbau außerhalb der Dienstleistungsbereiche aus. Im Produzierenden Gewerbe ging die Zahl der Erwerbstätigen kräftig zurück, ebenso im Baugewerbe.

Diese Rückgänge übersteigen die Zuwächse in anderen Bereichen deutlich und sind damit der Hauptgrund für die insgesamt sinkende Erwerbstätigkeit.

Dienstleistungssektor zeigt gemischtes Bild

Innerhalb der Dienstleistungsbereiche entwickelt sich der Arbeitsmarkt uneinheitlich. Während insbesondere der öffentliche Sektor sowie Gesundheit und Bildung weiter wachsen, verzeichnen andere Segmente Rückgänge.

Vor allem unternehmensnahe Dienstleistungen sowie der Bereich Information und Kommunikation zeigen sinkende Beschäftigtenzahlen. Auch Handel, Verkehr und Gastgewerbe bauen Stellen ab.

Weniger Beschäftigte und Selbstständige

Sowohl die Zahl der Arbeitnehmer als auch die der Selbstständigen ist gesunken. Besonders betroffen sind geringfügig Beschäftigte sowie bestimmte flexible Beschäftigungsformen.

Gleichzeitig bleibt das gesamte Arbeitsvolumen stabil, da die durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden pro Erwerbstätigem leicht gestiegen sind.

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