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Erzeugerpreise in der Landwirtschaft brechen deutlich ein

Kartoffeln in einem Korb
Foto: Pexels

Key takeaways

Laut Statistisches Bundesamt sinken die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkt. Besonders Kartoffeln, Obst und Milch verbilligen sich deutlich, während einzelne Produkte wie Eier und Rinder teurer werden.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte in Deutschland sind im Februar 2026 deutlich gesunken. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts lagen sie um 10,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

Deutlicher Preisrückgang im Jahresvergleich

Im Februar 2026 sanken die Erzeugerpreise um 10,9 Prozent gegenüber Februar 2025. Damit hat sich der Abwärtstrend weiter verstärkt, nachdem bereits im Januar ein Minus von 10,1 Prozent und im Dezember von 8,3 Prozent verzeichnet worden war.

Im Vergleich zum Vormonat Januar 2026 stiegen die Preise hingegen leicht um 0,6 Prozent.

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Pflanzliche und tierische Produkte gleichermaßen betroffen

Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse gingen im Jahresvergleich um 11,6 Prozent zurück. Auch tierische Produkte verbilligten sich deutlich um 10,3 Prozent.

Im Monatsvergleich zeigte sich jedoch eine gegenläufige Entwicklung: Während pflanzliche Produkte um 4,0 Prozent teurer wurden, sanken die Preise für tierische Erzeugnisse um 1,3 Prozent.

Starke Preisrückgänge bei Kartoffeln und Obst

Besonders deutlich fiel der Preisrückgang bei Speisekartoffeln aus, die im Februar 2026 um 54,2 Prozent günstiger waren als ein Jahr zuvor. Auch Obst verbilligte sich stark, mit einem Minus von 26,0 Prozent, darunter Tafeläpfel mit -27,3 Prozent.

Getreidepreise lagen 17,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau, während auch Futterpflanzen (-12,7 Prozent) und Handelsgewächse (-2,7 Prozent) günstiger wurden.

Preisanstiege gab es hingegen bei Gemüse (+5,5 Prozent) sowie leicht beim Wein (+1,4 Prozent).

Milchpreise drücken tierische Erzeugnisse

Ein wesentlicher Faktor für den Rückgang bei tierischen Produkten ist der stark gesunkene Milchpreis, der im Jahresvergleich um 26,2 Prozent fiel. Auch im Monatsvergleich gab es hier ein Minus von 3,6 Prozent.

Dagegen verteuerten sich einzelne Produkte: Eier waren 15,9 Prozent teurer als im Vorjahr. Auch Rinderpreise stiegen um 17,1 Prozent, während Geflügel um 5,6 Prozent zulegte.

Rückläufig waren hingegen die Preise für Schlachtschweine mit einem Minus von 12,9 Prozent.

Die Entwicklung zeigt eine deutliche Entspannung auf der Erzeugerebene, allerdings mit stark unterschiedlichen Trends je nach Produktgruppe. Während einige Preise kräftig fallen, bleiben andere stabil oder steigen weiter an.

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