Die Fressnapf-Gruppe hat mit einer Neueröffnung in Paris einen doppelten Meilenstein erreicht. Der neue Urban Store ist zugleich der 500. Maxi-Zoo-Markt in Frankreich und der 3.000. Standort der Gruppe in Europa. Frankreich zählt neben Italien und Polen zu den wichtigsten Wachstumsmärkten des Heimtierhändlers.
Frankreich gewinnt weiter an Bedeutung
Allein 2025 eröffnete Fressnapf | Maxi Zoo laut Pressemitteilung in Frankreich mehr als 60 neue Standorte. Der Markt gehört damit zu den zentralen Treibern der Expansion.
Bislang konzentrierte sich das Wachstum dort vor allem auf Fachmarktzentren und Randlagen. Mit dem neuen Pariser Urban Store rücken nun verstärkt innerstädtische Standorte in den Fokus.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Filialnetz bleibt zentrale Wachstumssäule
Die Gruppe verfolgt eine Strategie aus Filialexpansion, Online-Ausbau und stärkerem Like-for-like-Wachstum im bestehenden Netz. Die stationären Märkte bleiben dabei ein zentraler Bestandteil.
2024 eröffnete Fressnapf | Maxi Zoo insgesamt 188 neue Standorte, 2025 kamen 195 weitere hinzu. Für 2026 sind mehr als 150 Neueröffnungen geplant.
Onlinegeschäft und Services sollen parallel wachsen
Neben dem Filialnetz baut Fressnapf sein digitales Angebot weiter aus. Dazu gehören unter anderem Click & Collect und Quick-Commerce-Angebote.
Ziel ist es, Kunden einen möglichst nahtlosen Zugang über verschiedene Vertriebskanäle zu ermöglichen. Der Konzern will damit stationären Handel und digitale Services stärker miteinander verbinden.
3.000 Standorte in 15 Ländern
Fressnapf ist inzwischen in 15 europäischen Ländern vertreten und nach Unternehmensangaben in neun davon Marktführer. Die Gruppe beschäftigt mehr als 20.000 Mitarbeiter und erreicht nach eigenen Angaben über 20 Millionen Kunden.
Der Ausbau des Netzes soll in allen bestehenden Märkten weitergehen. Besonders Frankreich, Italien und Polen spielen bei der weiteren Expansion eine zentrale Rolle.
Paris steht für neue Standortstrategie
Der neue Markt in Paris hat deshalb nicht nur symbolische Bedeutung. Er zeigt zugleich, dass Fressnapf künftig stärker urbane Standorte erschließen will.
Damit verbreitert die Gruppe ihr bisheriges Expansionsmodell. Neben großflächigen Standorten außerhalb der Innenstädte sollen künftig zunehmend kompaktere Formate in hoch frequentierten Stadtlagen zum Wachstum beitragen.






