Die HORNBACH Holding AG & Co. KGaA hat im dritten Quartal ihres Geschäftsjahres 2025/26 trotz eines leichten Umsatzanstiegs einen deutlichen Rückgang beim operativen Ergebnis verzeichnet. Zwischen September und November 2025 stieg der Nettoumsatz zwar um 2,2 % auf 1.538,7 Mio. Euro, das bereinigte EBIT sank jedoch um 21,0 % auf 27,3 Mio. Euro. Grund dafür waren anhaltend hohe Kosten, die durch das unter den Erwartungen liegende Umsatzwachstum nicht ausreichend kompensiert werden konnten.
EBIT-Prognose bleibt trotz Ergebnisrückgang bestehen
Trotz des schwachen Quartalsergebnisses hält das Unternehmen an seiner bisherigen Prognose für das Gesamtjahr fest. Demnach erwartet HORNBACH weiterhin einen Umsatz auf oder leicht über dem Vorjahresniveau von 6.200 Mio. Euro sowie ein bereinigtes EBIT, das sich innerhalb einer Bandbreite von ±5 % gegenüber dem Vorjahreswert von 269,5 Mio. Euro bewegt. Zwar sei ein Ergebnis im oberen Bereich dieser Spanne aktuell unwahrscheinlich, ein Erreichen des Vorjahresniveaus erscheine aber nach wie vor realistisch.
Im Neunmonatszeitraum (1. März bis 30. November 2025) erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 5.137,8 Mio. Euro (+3,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum), das Adjusted EBIT sank minimal um 0,2 % auf 299,5 Mio. Euro.
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Abschwächung bei Wachstum und Marge
Die Zahlen unterstreichen die Herausforderungen im aktuellen Marktumfeld. Steigende Kosten, unter anderem für Energie, Logistik und Personal, belasten die Margen. Gleichzeitig fällt das Umsatzwachstum hinter den Erwartungen zurück.
Die endgültigen Ergebnisse für das dritte Quartal sowie die ersten neun Monate des Geschäftsjahres will das Unternehmen am 19. Dezember 2025 veröffentlichen.




