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HORNBACH wächst trotz Konsumflaute – Ergebnis geht zurück

Hornbach Baumarkt mit LKWs
Foto: Hornbach

Key takeaways

HORNBACH steigert in den ersten neun Monaten 2025/26 Umsatz und Marktanteile, vor allem im Ausland und Online. Das bereinigte EBIT bleibt stabil, sinkt jedoch im dritten Quartal. Die Prognose für das Gesamtjahr wird bestätigt, während Investitionen und Expansion konsequent fortgesetzt werden.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die HORNBACH Gruppe hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 ihren Umsatz um 3,8 % auf 5.137,8 Mio. EUR gesteigert. Insbesondere der Teilkonzern HORNBACH Baumarkt AG verzeichnete mit einem Wachstum von 4,0 % erneut Zugewinne und baute seine Marktanteile in Deutschland und Europa weiter aus. Im dritten Quartal (Q3) stieg der Konzernumsatz um 2,2 % auf 1.538,7 Mio. EUR – trotz eines schwierigen Konsumumfelds. Das bereinigte EBIT ging im selben Zeitraum jedoch um 7,3 Mio. EUR auf 27,3 Mio. EUR zurück.

Ausbau in Europa und Online-Bereich stützen Wachstum

Wesentlicher Treiber der Entwicklung war laut HORNBACH die Expansion in Europa. Der Umsatz im Ausland wuchs im Neunmonatszeitraum um 5,8 % auf 2.571,6 Mio. EUR. Damit lag der Auslandsanteil bei 53,1 %. In Deutschland fiel das Wachstum mit 2,1 % moderater aus. Insgesamt lag das flächen- und währungsbereinigte Umsatzwachstum bei 2,6 %. Auch der Online-Handel legte zu: Der Anteil des E-Commerce (inklusive Click & Collect) stieg auf 12,9 % des Gesamtumsatzes der HORNBACH Baumarkt AG, mit einem Umsatzplus von 8,1 % auf 625,2 Mio. EUR.

Im laufenden Geschäftsjahr hat HORNBACH vier neue Baumärkte in Deutschland, Rumänien und Österreich eröffnet sowie einen Bodenbelagsfachmarkt unter der Marke BODENHAUS in Mainz-Kastel. Die Investitionen in Expansion und neue Standorte summierten sich auf 166,8 Mio. EUR – ein Anstieg um 55,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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EBIT in Q3 unter Druck – Prognose bestätigt

Trotz des Umsatzwachstums konnte HORNBACH im dritten Quartal die gestiegenen Kosten, etwa für Personal, Instandhaltung und IT, nicht vollständig ausgleichen. Das bereinigte EBIT sank dadurch auf 27,3 Mio. EUR. Für die ersten neun Monate liegt das bereinigte EBIT mit 299,5 Mio. EUR nahezu auf Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss ging im gleichen Zeitraum auf 189,1 Mio. EUR zurück, was unter anderem auf ein schwächeres Finanzergebnis und höhere Zinsaufwendungen zurückzuführen ist.

Die Prognose für das Gesamtjahr bleibt dennoch bestehen: HORNBACH rechnet mit einem Umsatz auf oder leicht über dem Vorjahreswert von 6,2 Mrd. EUR sowie einem bereinigten EBIT auf dem Niveau des Vorjahres (269,5 Mio. EUR). Perspektivisch sieht das Unternehmen weiteres Potenzial in Osteuropa und im Baustoffhandel. Eine Standortübernahme im Saarland ist für März 2026 geplant, die Expansion nach Serbien in Vorbereitung.

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