ANZEIGE

ANZEIGE

Geschäftsklima im deutschen Einzelhandel trübt sich weiter ein

Mann und Frau beim Mode-Einkaufen
Foto: Sam Lion / Pexels

Key takeaways

Das ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel verschlechtert sich im Februar deutlich. Händler bewerten ihre Lage schlechter, Erwartungen bleiben pessimistisch. Kosten, geopolitische Risiken und schwacher Konsum belasten die Branche.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Das ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im Februar spürbar verschlechtert. Der Index sank laut ifo-Institut on –24,1 Punkten im Januar auf –27,7 Punkte. Maßgeblich dafür ist die deutlich schlechter bewertete aktuelle Geschäftslage. Auch die Erwartungen bleiben negativ. „Die Einzelhändler sind verhalten in das neue Jahr gestartet“, sagt ifo-Experte Patrick Höppner. Steigende Energiekosten und anhaltende geopolitische Risiken könnten die Verbraucherstimmung zusätzlich belasten und damit den Druck auf die Branche verstärken.

Stimmung besonders in Möbel- und Bekleidungshandel schwach

Viele Teilbranchen meldeten im Februar eine weitere Eintrübung. Besonders Möbelhäuser und der Bekleidungshandel bewerteten ihre Lage schlechter als im Vormonat. Etwas freundlicher zeigt sich die Situation im Lebensmitteleinzelhandel und bei Autohäusern, die beide leichte Verbesserungen verzeichneten. Die Befragung fand noch vor der jüngsten Eskalation im Iran statt, deren wirtschaftliche Auswirkungen auf Energiepreise und Lieferketten aktuell schwer absehbar sind.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Einzelhändler pessimistischer als andere Wirtschaftsbereiche

Im Vergleich zu anderen Branchen zeigt sich der Einzelhandel auffallend pessimistisch. Händler schätzen ihre aktuelle Geschäftslage ungünstiger ein als Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungssektor oder im Bau. Auch die Geschäftserwartungen fallen im Branchenschnitt besonders zurückhaltend aus. Die anhaltend schwache Konsumdynamik bleibt ein strukturelles Problem.

Mehr geplante Preiserhöhungen – Beschäftigung geht zurück

Im Februar nahm zudem der Anteil der Einzelhändler zu, die in den kommenden Monaten höhere Verkaufspreise planen. Besonders Möbelhäuser und Lebensmitteleinzelhändler rechnen häufiger mit Preissteigerungen. Gleichzeitig setzen viele Handelsunternehmen auf Beschäftigungsabbau, was den Fachkräftemangel zuletzt zwar etwas entschärft hat, aber die konjunkturelle Schwäche der Branche unterstreicht.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored