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IKEA-Studie: Zuhause wird in unsicheren Zeiten zum Stabilitätsanker

Junger Mann liegend auf einer Couch
Foto: Kaboompics / Pexels

Key takeaways

➟ Globale Unsicherheit verändert die Erwartungen an die eigenen vier Wände. Eine internationale IKEA-Studie zeigt deutliche Lücken bei Komfort, Sicherheit und Kontrolle – während finanzielle Vorteile nachhaltiges Verhalten zusätzlich fördern könnten.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Wirtschaftlicher Druck, Klimawandel und technologische Veränderungen beeinflussen zunehmend, wie Menschen ihr Zuhause wahrnehmen. Laut dem IKEA Life at Home Report 2026 gewinnt die eigene Wohnung in diesem Umfeld als Ort für Sicherheit, Komfort und persönliche Kontrolle an Bedeutung.

Die Ergebnisse zeigen zugleich eine deutliche Verbindung zwischen Zufriedenheit zu Hause und Zukunftsoptimismus. 65 Prozent der Menschen, die mit ihrem Leben zu Hause zufrieden sind, blicken positiv in die Zukunft. Im globalen Durchschnitt sind es 48 Prozent.

Finanzielle Situation und Gesundheit bereiten Sorgen

Zu den größten Sorgen zählen die eigenen Finanzen und das verfügbare Haushaltseinkommen sowie die körperliche Gesundheit mit jeweils 37 Prozent. 31 Prozent nennen die wirtschaftliche Entwicklung als Belastungsfaktor.

Auch der Klimawandel wird zunehmend persönlich wahrgenommen. 64 Prozent der Befragten machen sich darüber Sorgen, 45 Prozent fühlen sich bereits unmittelbar von seinen Folgen betroffen.

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Zwischen Wunsch und Realität besteht eine Lücke

Besonders deutlich wird der Handlungsbedarf bei grundlegenden Erwartungen an das Zuhause. Komfort ist für 86 Prozent wichtig, regelmäßig erleben ihn jedoch nur 66 Prozent. Sicherheit bewerten 82 Prozent als wichtig, während 68 Prozent sie im Alltag erfahren.

Ähnlich fällt die Differenz beim Gefühl persönlicher Kontrolle aus. Für 74 Prozent besitzt sie eine hohe Bedeutung, regelmäßig vorhanden ist sie bei 59 Prozent. Damit bestehen bei zentralen emotionalen Anforderungen an das Wohnen deutliche Unterschiede zwischen Anspruch und tatsächlicher Erfahrung.

Kosten beeinflussen nachhaltiges Verhalten

Trotz bestehender Unsicherheiten geben 83 Prozent der Befragten an, bereits Maßnahmen für mehr Klimaschutz zu ergreifen. 81 Prozent wären bereit, noch mehr zu tun. Gleichzeitig wünschen sich 21 Prozent ein ideales Zuhause, das sie bei einem nachhaltigeren Lebensstil unterstützt.

Finanzielle Faktoren wirken dabei in beide Richtungen. Für 54 Prozent wären mögliche Einsparungen ein Anreiz für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen, 41 Prozent nennen gesundheitliche Vorteile. Gleichzeitig können Kosten, fehlendes Wissen und mangelnde Sicherheit bei Entscheidungen nachhaltige Veränderungen erschweren.

Mehr als 31.000 Menschen in 31 Ländern befragt

Die zentralen Ergebnisse zum Leben zu Hause basieren auf einer von YouGov durchgeführten Befragung. 2025 wurden insgesamt 31.689 Erwachsene in 31 Ländern online interviewt. Die Datenerhebung fand im Juli 2025 statt.

Ergänzend flossen qualitative Untersuchungen sowie eine separate internationale Studie zu Verbrauchertrends rund um Menschen und Umwelt ein. Für diese wurden zwischen März und April 2025 insgesamt 30.701 Personen in 30 Ländern befragt. IKEA verbindet die Ergebnisse im Life at Home Report 2026 zu einem internationalen Bild veränderter Wohnbedürfnisse.

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