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IKEA testet virtuelle Produkterlebnisse in Roblox-Spiel „Bloxburg“

IKEA Showroom in einem Roblox Spiel
Foto: IKEA / Ingka Group

Key takeaways

IKEA testet in Schweden und Australien die Integration seiner Produkte in das Roblox-Spiel „Welcome to Bloxburg“. Ziel ist es, das Nutzerverhalten in digitalen Räumen zu analysieren und Erfahrungen für zukünftige Interaktionen zu sammeln. Bekannte Produkte können im Spiel freigeschaltet und virtuell eingerichtet werden.

Lesezeit ca. 2 Minuten

IKEA erprobt ein neues digitales Format auf der Spieleplattform Roblox. Im beliebten Life-Simulation-Game „Welcome to Bloxburg“ können Nutzer seit Kurzem ausgewählte IKEA-Produkte in einer virtuellen Umgebung erleben. Der Testlauf richtet sich laut IKEA zunächst an Nutzer in Schweden und Australien und verfolgt das Ziel, Kundeninteraktionen zu analysieren und Rückschlüsse auf die Nutzung digitaler Räume für den Möbelkonzern zu ziehen.

Die Plattform Roblox zählt weltweit Millionen aktive Nutzer pro Monat und ist vor allem bei jüngeren Zielgruppen populär. Durch die Integration in Bloxburg will IKEA herausfinden, wie reale Produkte in digitalen Umgebungen wahrgenommen werden und welche Möglichkeiten sich daraus für die Markenkommunikation ergeben.

Digitale Möbel erleben

Im Rahmen des Tests werden bekannte Produkte wie das STOCKHOLM-Sofa, der ELSYSTEM-Teppich und das Plüschtier BLÅHAJ spielerisch integriert. Die virtuelle Präsentation findet vom 22. Januar bis zum 5. Februar in einem temporären IKEA-Pop-up im Spiel statt. Zusätzlich sind die Artikel über die In-Game-Möbeldatenbank zugänglich. IKEA nutzt die Gelegenheit, um zu analysieren, wie gut sich die Designs in die Spielwelt übertragen lassen und wie hoch das Engagement der Nutzer ausfällt.

Besucher der IKEA-Filialen in Australien und Schweden können über QR-Codes, die im Store versteckt sind, weitere exklusive Inhalte freischalten. Die Maßnahme soll eine Brücke zwischen stationärem Handel und digitaler Welt schlagen.

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Lernorientierter Ansatz für die Zukunft

Laut IKEA steht der Pilot ganz im Zeichen des Experimentierens. „Wir wollen verstehen, wie digitale Umgebungen das IKEA-Erlebnis erweitern können – ohne dabei unsere Werte oder die Erwartungen der Kunden aus den Augen zu verlieren“, so Parag Parekh, Chief Digital Officer bei IKEA Retail (Ingka Group).

Auch Sara Vestberg, verantwortlich für das Home Furnishing Direction, zeigt sich gespannt: „Wir freuen uns darauf zu sehen, welche Einrichtungsideen unsere Community entwickelt und wie unsere Produkte in der digitalen Welt angenommen werden.“

Der Konzern verfolgt einen strategischen, lernbasierten Ansatz und testet regelmäßig neue Ideen in begrenztem Rahmen. Erkenntnisse aus dem aktuellen Testlauf sollen helfen, die digitale Kundenansprache künftig gezielter zu gestalten. Aspekte wie Vertrauen, Relevanz und Sicherheit stehen dabei im Mittelpunkt.

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