ANZEIGE

ANZEIGE

Immobilien-Investmentmarkt bleibt 2026 leicht unter Vorjahresniveau

Innenstadt von München
Foto: Pexels, Münchener Innenstadt

Key takeaways

➟ Der deutsche Immobilien-Investmentmarkt erreicht nach neun Monaten 23,1 Milliarden Euro. Trotz leicht rückläufigen Volumens steigt die Zahl der Transaktionen auf den höchsten Stand seit 2022.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der deutsche Immobilien-Investmentmarkt kommt nach den ersten neun Monaten 2026 auf ein Transaktionsvolumen von 23,1 Milliarden Euro. Damit liegt das Ergebnis laut BNP Paribas Real Estate rund 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig erreicht die Zahl der registrierten Transaktionen mit mehr als 1.040 Deals den höchsten Stand seit 2022.

Wohnen bleibt stärkste Assetklasse

Wohnimmobilien führen den Gesamtmarkt mit einem Investmentvolumen von 5,9 Milliarden Euro an. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das allerdings einem Rückgang von gut 5 Prozent.

Das gewerbliche Investmentvolumen erreicht 17,1 Milliarden Euro und liegt damit rund 2 Prozent unter dem Vorjahr. Einzeltransaktionen dominieren mit 13,2 Milliarden Euro beziehungsweise 77 Prozent, während Portfoliodeals 3,9 Milliarden Euro beitragen.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Büro vor Logistik und Einzelhandel

Unter den gewerblichen Assetklassen liegen Büroimmobilien mit knapp 4,4 Milliarden Euro an der Spitze. Logistik folgt mit rund 4 Milliarden Euro, der Einzelhandel erreicht 3,1 Milliarden Euro.

Healthcare kommt auf rund 1,9 Milliarden Euro und wächst gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58 Prozent. Hotelimmobilien bleiben mit etwa 1 Milliarde Euro dagegen deutlich hinter dem Vorjahresergebnis zurück.

Ausländische Investoren erhöhen ihren Marktanteil

Internationale Käufer gewinnen auf dem deutschen Immobilienmarkt weiter an Bedeutung. Ihr Anteil steigt auf 49 Prozent und liegt damit nahezu gleichauf mit nationalen Investoren.

Besonders ausgeprägt ist der internationale Kapitaleinsatz bei Healthcare-Immobilien mit 83 Prozent und im Logistiksegment mit 75 Prozent. Büro- und Einzelhandelsobjekte werden dagegen weiterhin überwiegend von deutschen Investoren erworben.

München führt die A-Standorte an

Die sieben großen Investmentstandorte kommen zusammen auf knapp 6,7 Milliarden Euro und liegen damit 11 Prozent unter dem Vorjahresniveau. München führt mit rund 1,7 Milliarden Euro vor Hamburg mit 1,2 Milliarden Euro und Berlin mit rund 1 Milliarde Euro.

Deutliche Zuwächse verzeichnen Düsseldorf mit 963 Millionen Euro sowie Frankfurt mit 839 Millionen Euro. Stuttgart erreicht 295 Millionen Euro und bleibt damit unter dem Vorjahreswert.

Höhere Finanzierungskosten drücken auf Preise und Renditen

Die gestiegenen Finanzierungskosten spiegeln sich in höheren Netto-Spitzenrenditen wider. Im Bürosegment liegt der Durchschnitt der A-Städte bei 4,56 Prozent, bei Logistik bei 4,70 Prozent und bei Healthcare bei 5,40 Prozent.

Auch im Einzelhandel steigen die Renditen. Für Shoppingcenter werden 6,10 Prozent, für Supermärkte und Discounter 5,00 Prozent und für Baumärkte 6,40 Prozent angesetzt. BNP Paribas Real Estate erwartet für das Schlussquartal wieder mehr Transaktionen, rechnet aber nicht mit einer ausgeprägten Jahresendrally. Für das Gesamtjahr hält das Unternehmen ein Investmentvolumen von rund 32 Milliarden Euro für realistisch.

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored