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Kaufland startet Drogerie-Offensive mit neuem Bevola-Auftritt

Produktpraesentation der Kaufland Eigenmarke Bevola
Foto: Kaufland

Key takeaways

➟ Kaufland baut seinen Drogeriebereich um und startet mit einem umfassenden Bevola-Relaunch. Gleichzeitig testet der Händler in Berlin neue Beratungs-, KI- und Erlebnisangebote für den Drogerieeinkauf.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Kaufland richtet seinen Drogeriebereich neu aus und will den Einkauf von Pflege- und Gesundheitsprodukten stärker in den regulären Wocheneinkauf integrieren. Den Auftakt bildet laut Pressemitteilung ein umfassender Relaunch der Eigenmarke Bevola. Parallel führt der Händler ein neues Regalkonzept ein und testet in Berlin ein interaktives Drogerie-Studio.

Bevola bekommt neuen Markenauftritt

Bevola erhält ein neues Design, neue Duftwelten und ein dreistelliges Nummernsystem. Darüber sollen Kunden Produkttyp, Pflegewirkung und Duft schneller erkennen können.

Die überarbeiteten Produkte starten zunächst in fünf Filialen, davon vier in Berlin und eine in Sinsheim. Anschließend soll der Rollout schrittweise auf weitere Standorte ausgeweitet werden.

Auch die Präsentation am Regal wird verändert. Für Haar- und Duschpflege sind unter anderem beleuchtete Gondelköpfe und integrierte Duftstationen vorgesehen.

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Kaufland gestaltet Drogerieflächen neu

Zusätzlich führt Kaufland ein neues Flächenkonzept für den Drogeriebereich ein. Niedrigere Regale, hellere Farben und ein angepasstes Lichtkonzept sollen Orientierung und Aufenthaltsqualität verbessern.

Das Sortiment umfasst mehr als 9.000 Artikel aus Kosmetik, Pflege und Gesundheit. Dazu kommen rund 3.300 Bio-Produkte. Ziel ist es, den Drogerieeinkauf möglichst vollständig in den regulären Einkauf auf der Großfläche zu integrieren.

Berlin wird zum Testfeld für neue Konzepte

In einer Filiale im Berliner Prenzlauer Berg testet Kaufland für drei Monate ein sogenanntes Drogerie-Studio. Dort erprobt das Unternehmen zusätzliche digitale und beratungsorientierte Angebote.

Zum Konzept gehören KI-Spiegel für Haut- und Haaranalysen, Styling-Plätze mit Experten sowie eine eigene Eventfläche. Auch Influencer-Veranstaltungen, Creator-Workshops und interaktive Formate sind vorgesehen.

Kundenfeedback soll über weitere Schritte entscheiden

Das temporäre Studio dient Kaufland als Innovationslabor. Der Händler will dort testen, welche Elemente sich für den späteren Einsatz in weiteren Filialen eignen.

Mit der Offensive versucht Kaufland, die klassische Großfläche stärker als Alternative zum separaten Drogeriemarkt zu positionieren. Entscheidend dürfte sein, ob Kunden das neue Konzept tatsächlich als bequemere Verbindung von Lebensmittel- und Drogerieeinkauf annehmen.

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