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Klarna nutzt Stablecoin-Finanzierung über Coinbase

Logos von Klarna und Coinbase
Foto: Klarna

Key takeaways

Klarna erweitert seine Finanzierungsstrategie und setzt erstmals auf Stablecoin-basierte Mittel über Coinbase. Durch die Nutzung von USDC will das Unternehmen neue institutionelle Investoren gewinnen und seine Refinanzierungsbasis diversifizieren.

Lesezeit ca. 1 Minute

Klarna wagt einen weiteren Schritt in die digitale Finanzwelt und erweitert seine Refinanzierungsmöglichkeiten durch eine Kooperation mit Coinbase. Der Zahlungsdienstleister will künftig Stablecoin-basierte Finanzierungen in seine bestehende Kapitalstruktur integrieren. Dabei nutzt Klarna die Infrastruktur des US-Unternehmens Coinbase, um kurzfristige Finanzierungen in der Kryptowährung USDC (entspricht etwa 0,92 Euro) von institutionellen Investoren zu erhalten.

Zugang zu neuen Investorenkreisen

Mit der Einbindung von Stablecoins verschafft sich Klarna direkten Zugang zu USD-ähnlichen Mitteln und erschließt damit neue Kapitalquellen jenseits klassischer Instrumente wie Kundeneinlagen, Anleihen oder Commercial Paper. „Das ist ein spannender erster Schritt in eine neue Form der Refinanzierung“, so Klarna-Finanzchef Niclas Neglén. Stablecoins eröffneten Zugang zu einer neuen Klasse institutioneller Investoren und ermöglichten eine größere Diversifikation der Finanzierungsbasis.

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Coinbase als strategischer Partner

Für die technische Umsetzung vertraut Klarna auf Coinbase, das mit seiner Erfahrung und globalen Präsenz in der Krypto-Infrastruktur überzeugt. Das Unternehmen stellt derzeit die Krypto-Infrastruktur für mehr als 260 Firmen weltweit bereit. Das Projekt befindet sich noch in der Entwicklungsphase und ist klar von den geplanten Aktivitäten im Endkundengeschäft getrennt. Ab 2026 will Klarna zusätzlich neue Krypto- und Stablecoin-Angebote für Verbraucher und Händler aufbauen.

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