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Asien-Handel boomt: KMU aus APAC und Europa setzen auf Exporte

Schiff am Dock des Hamburger Hafen
Foto: Wolfgang Weiser / Pexels

Key takeaways

Eine neue FedEx-Umfrage zeigt: KMU aus Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum blicken optimistisch auf den Handel miteinander. Beide Seiten erwarten steigende Exportvolumina. FedEx erweitert sein Netzwerk, während Unternehmen digitale Tools und Zollexpertise fordern, um global wettbewerbsfähig zu bleiben.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Handelsbeziehungen zwischen Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum gewinnen weiter an Dynamik. Laut einer aktuellen Umfrage von FedEx sehen sich kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) beider Regionen auf Wachstumskurs. 85 Prozent der KMU aus dem APAC-Raum sind zuversichtlich, ihre Geschäfte mit Europa auszuweiten, während 87 Prozent der europäischen KMU stabile oder steigende Exportvolumina in Richtung Asien erwarten.

Stabile Handelsroute mit Wachstumspotenzial

Die FedEx-Umfrage, durchgeführt im September 2025, basiert auf der Befragung von über 2.000 KMU – 850 aus 13 APAC-Märkten und mehr als 1.200 aus neun europäischen Ländern. Besonders beachtenswert: 76 Prozent der asiatisch-pazifischen Unternehmen berichten von gestiegenen Exportvolumina im vergangenen Jahr. Für sie zählen das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich zu den wichtigsten Wachstumsmärkten.

Die europäische Seite blickt ähnlich optimistisch nach Asien. Der Trend deutet darauf hin, dass Exporte zunehmend den Handel dominieren könnten. Die Handelsroute Asien-Europa verzeichnete bis August 2025 ganze 30 Monate in Folge Wachstum – ein deutliches Signal für die Relevanz dieser Verbindung.

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China bleibt Wachstumstreiber – Indien holt auf

Mit Blick auf 2026 sehen europäische KMU insbesondere in China (55 Prozent), Japan (36 Prozent) und Indien (26 Prozent) große Chancen. Deutsche Unternehmen setzen dabei stärker auf Indien (35 Prozent) hinter China (59 Prozent), gefolgt von Japan (26 Prozent).

Auf APAC-Seite wiederum planen 85 Prozent der befragten Unternehmen, ihre Handelsaktivitäten mit Europa innerhalb der kommenden zwei Jahre auszubauen. Der Fokus liegt dabei auf der gestiegenen Nachfrage, dem Wunsch nach Marktdiversifizierung und einer verbesserten Preiswettbewerbsfähigkeit.

Digitale Tools und Zollwissen gefragt

Trotz des Optimismus bleiben regulatorische Hürden bestehen. Komplexe Zollverfahren und volatile Märkte wirken sich negativ auf die Geschäftstätigkeit aus – das bestätigen 86 Prozent der APAC-KMU und 78 Prozent ihrer europäischen Pendants. Als Lösung sehen viele Betriebe digitale Innovationen und spezifische Handelsexpertise. Besonders gefragt sind Tools zur Optimierung der Lieferkettentransparenz sowie gezielte Unterstützung im Zollmanagement.

„Die Handelsverbindung zwischen Europa und APAC bietet großes Potenzial für kleine und mittelständische Unternehmen auf beiden Seiten“, betont Stefan Dries, Vice President Ground Operations bei FedEx für Deutschland, Österreich, Schweiz und Benelux. FedEx positioniert sich dabei als verlässlicher Partner, um sowohl logistische Herausforderungen zu bewältigen als auch Wachstum gezielt zu fördern.

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