ANZEIGE

ANZEIGE

LVMH trotzt globalen Turbulenzen mit solidem Jahresergebnis

Louis Vuitton Cup Trophäe
Louis Vuitton Cup, Foto: LVMH Group

Key takeaways

LVMH hat im Jahr 2025 trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten 80,8 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Besonders Fashion & Leather Goods sowie Sephora zeigten Resilienz. Gleichzeitig wurden Umwelt- und Sozialziele weiter vorangetrieben. Für 2026 zeigt sich der Luxuskonzern optimistisch und setzt auf kreative Exzellenz und Nachhaltigkeit.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Trotz geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten hat LVMH im Geschäftsjahr 2025 eine robuste Entwicklung gezeigt. Der Luxusgüterkonzern erzielte laut Jahresbericht einen Umsatz von 80,8 Milliarden Euro und bewies damit Stabilität in einem von Volatilität geprägten Umfeld. Besonders im zweiten Halbjahr zeigte sich ein positiver Trend beim organischen Wachstum. Das vierte Quartal rund um das Weihnachtsgeschäft schloss mit einem stabilen +1 % ab.

Regionale Trends und Geschäftsentwicklung

Während Europa im zweiten Halbjahr rückläufige Zahlen verzeichnete, profitierte der US-Markt von stabiler lokaler Nachfrage. Japan schnitt schwächer ab als im Vorjahr, das von einem Tourismusboom begünstigt war. In anderen asiatischen Märkten zeigte sich hingegen eine Erholung mit Wachstumsimpulsen.

Das operative Ergebnis lag bei 17,8 Milliarden Euro – ein Rückgang von 9 % gegenüber dem Vorjahr, was vor allem auf ungünstige Währungseffekte zurückzuführen ist. Der Nettogewinn sank auf 10,9 Milliarden Euro. Positiv entwickelte sich hingegen der operative freie Cashflow, der um 8 % auf 11,3 Milliarden Euro stieg.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Geschäftsfelder im Detail

Fashion & Leather Goods war von geringerer Touristennachfrage betroffen, konnte sich jedoch durch starke lokale Kundentreue behaupten. Trotz eines Umsatzrückgangs von 5 % blieb die operative Marge mit 35 % auf hohem Niveau. Besonders Louis Vuitton und Christian Dior zeigten kreative Stärke, unter anderem durch neue Flagship-Stores und Partnerschaften wie mit der Formel 1.

Perfumes & Cosmetics stabilisierte sich durch selektive Distribution und kontinuierliche Innovationen. Das operative Ergebnis wuchs um 8 %. Highlights waren neue Düfte wie Miss Dior Essence und die anhaltende Marktführerschaft von Sauvage bei Herrendüften.

Watches & Jewelry erzielte ein organisches Umsatzwachstum von 3 %. Trotz leicht rückläufiger Gewinne überzeugte Tiffany & Co. mit der Erneuerung seines Filialnetzes und Erfolgen im High Jewelry Segment. Auch Bvlgari, Chaumet und TAG Heuer zeigten Innovationskraft.

Wines & Spirits verzeichnete ein Umsatzminus von 5 % (organisch). Während Champagner und Roséweine stabil blieben, belasteten Zollstreitigkeiten in China und den USA das Cognac-Geschäft.

Selective Retailing – allen voran Sephora – war Wachstumstreiber mit einem Plus von 4 % beim organischen Umsatz und 28 % beim operativen Ergebnis. Sephora weitete sein Filialnetz weiter aus und festigte seine Führungsrolle im Beauty-Handel. DFS zeigte erste Erholungstendenzen, unter anderem durch eine strategische Vereinbarung mit der China Tourism Group Duty Free.

Umwelt- und Sozialverantwortung

Im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms LIFE 360 wurden beachtliche Fortschritte erzielt. 41 % der verwendeten Materialien stammen aus Recyclingprozessen, der Wasserverbrauch wurde gegenüber 2019 um 19 % reduziert. Zertifizierungsquoten für Baumwolle und Wolle stiegen signifikant, ebenso die Flächen für Renaturierungsprojekte, die nun 4,3 Millionen Hektar umfassen.

Auch gesellschaftlich zeigt LVMH Verantwortung: Über 211.000 Mitarbeitende weltweit, davon mehr als 40.000 in Frankreich, tragen zur Beschäftigung bei. Programme wie das LIVE-Institut und die Unterstützung von über 1.000 gemeinnützigen Organisationen unterstreichen den sozialen Beitrag des Konzerns.

Ausblick und Dividende

Für 2026 bleibt LVMH trotz unsicherer Rahmenbedingungen zuversichtlich. Mit Fokus auf kreative Exzellenz, Qualität und eine starke Kundenbindung will der Konzern seine Führungsposition im Luxussegment weiter ausbauen. Auf der Hauptversammlung am 23. April 2026 soll eine Dividende von 13 Euro je Aktie beschlossen werden. Die Auszahlung des Restbetrags erfolgt Ende April.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored