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PUMA erweitert Logistik-Partnerschaft mit Maersk in den USA

Autostore Roboter in einer PUMA Logistik in den USA
Foto: Maersk

Key takeaways

➟ Maersk übernimmt den Betrieb von drei hochautomatisierten PUMA-Distributionszentren in den USA. Die Partnerschaft soll Fulfillment beschleunigen, Automatisierung besser auslasten und zusätzliche Kapazitäten für weitere Marken schaffen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

PUMA und Maersk bauen ihre Zusammenarbeit in Nordamerika deutlich aus. Der Logistikkonzern übernimmt künftig den Betrieb von drei hochautomatisierten Distributionszentren des Sportartikelherstellers in Kalifornien, Arizona und Indiana. Zusammen verfügen die Standorte laut Maersk über rund 2,3 Millionen Quadratfuß Lagerfläche.

Maersk soll die vorhandene Infrastruktur effizienter nutzen, Prozesse beschleunigen und die Kosten im Fulfillment senken. Die Zentren versorgen sowohl Großhandelskunden und PUMA-Stores als auch Onlinekunden.

Drei Standorte bilden Kern des US-Netzwerks

Zum Netzwerk gehören ein Standort in Torrance, Kalifornien, mit rund 672.000 Quadratfuß, ein Zentrum in Phoenix, Arizona, mit etwa 1,02 Millionen Quadratfuß sowie eine Anlage in Whitestown bei Indianapolis mit rund 636.000 Quadratfuß.

Alle drei Standorte arbeiten mit AutoStore-Technologie. Das automatisierte Lager- und Kommissioniersystem nutzt kompakte Behälterstrukturen und Roboter, die Waren direkt zu den Arbeitsstationen bringen.

Dadurch sollen Laufwege und manuelle Transporte reduziert, vorhandene Flächen besser genutzt und die Bearbeitung von Bestellungen beschleunigt werden.

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Maersk soll Automatisierung besser auslasten

Im Mittelpunkt der erweiterten Kooperation steht nicht der Bau neuer Infrastruktur, sondern die bessere Nutzung bereits vorhandener Anlagen. Maersk bringt dafür operative Prozesse, Technologie und sein eigenes Logistiknetz ein.

PUMA will dadurch Bestellungen über verschiedene Vertriebskanäle hinweg schneller abwickeln und flexibler auf Nachfrageschwankungen reagieren. Gleichzeitig soll die bestehende Automatisierung in den Lagern stärker ausgelastet werden.

Die Zusammenarbeit geht damit deutlich über klassische Seefracht hinaus. Maersk übernimmt für PUMA bereits weitere Leistungen wie Lagerhaltung, Distribution, Fulfillment, Luftfracht, Zollabwicklung und Inlandstransporte.

Torrance wird Multi-Client-Standort

Eine besondere Rolle erhält das Distributionszentrum in Torrance. Der Standort soll ab 2027 zum ersten AutoStore-Standort von Maersk in Nordamerika werden, der auch für mehrere Kunden genutzt wird.

Maersk will dort freie Kapazitäten künftig weiteren Marken anbieten. Der Standort liegt in der Nähe wichtiger Luft- und Seehäfen sowie eines der größten Konsummärkte der USA.

Die Anlage soll jährlich rund 20 Millionen Einheiten verarbeiten können. Für PUMA bedeutet das, dass vorhandene Infrastruktur künftig zusätzlich ausgelastet werden kann, ohne dass das Unternehmen die Kapazität selbst vollständig nutzen muss.

Fulfillment wird strategisch wichtiger

Mit dem Ausbau der Partnerschaft verfolgt Maersk seine Strategie integrierter Logistiklösungen weiter. Transportnetze, Lagerflächen, Automatisierung und digitale Systeme sollen stärker miteinander verbunden werden.

Für PUMA soll das zu höherer Transparenz, besserer Steuerung und mehr Flexibilität führen. Gleichzeitig gewinnt die Positionierung von Waren näher am Absatzmarkt an Bedeutung, weil Händler und Verbraucher zunehmend kurze Lieferzeiten erwarten.

Maersk betreibt mehr als 70 Standorte in Nordamerika

Maersk verfügt in Nordamerika über mehr als 70 Fulfillment-Standorte mit insgesamt rund 22,5 Millionen Quadratfuß Fläche. Weltweit betreibt der Konzern mehr als 500 Lagerhäuser mit zusammen über 100 Millionen Quadratfuß.

Die vertiefte Zusammenarbeit mit PUMA zeigt, wie Logistikdienstleister zunehmend nicht nur Transporte übernehmen, sondern auch bestehende Lagerinfrastruktur, Automatisierung und Fulfillment-Netzwerke ihrer Kunden betreiben und optimieren.

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