Bei METRO steht per heute ein Wechsel an der Konzernspitze an. Der Aufsichtsrat hat den bisherigen Finanzvorstand Eric Riegger mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 zum neuen CEO berufen. Er folgt auf Dr. Steffen Greubel, der den Aufsichtsrat um eine vorzeitige Beendigung seines Vertrags zum Ende des laufenden Geschäftsjahres gebeten hat.
Riegger übernimmt zusätzlich zum Finanzressort
Eric Riegger gehört dem Vorstand von METRO seit Februar 2024 an und verantwortet bislang Finanzen und IT. Diese Aufgaben soll er auch nach seiner Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden zunächst weiterführen.
Sein bestehendes Vorstandsmandat läuft bis Ende 2030. Nach Angaben des Aufsichtsrats soll die Ernennung vor allem Kontinuität sichern und zugleich die nächste Phase der sCore-Strategie einleiten.
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Fokus auf Profitabilität und Effizienz
Unter Rieggers Führung will METRO die bestehende Wachstumsstrategie weiterentwickeln. Ein Schwerpunkt soll auf höherer Profitabilität, effizienteren Kostenstrukturen und schlankeren Prozessen liegen.
Daneben sollen digitale Lösungen stärker genutzt werden, um die operative Leistung des Konzerns zu verbessern. Riegger kündigte an, zusätzliche Wachstumschancen erschließen und gleichzeitig den Fokus auf Kundenbedürfnisse und Marktpotenziale weiter schärfen zu wollen.
Greubel geht nach fünf Jahren Transformation
Steffen Greubel verlässt METRO nach rund fünf Jahren an der Spitze. Nach seinen Angaben befindet sich das Unternehmen nach der bisherigen Transformation nun in einer neuen Phase, für die aus seiner Sicht eine neue Führung Verantwortung übernehmen sollte.
Zugleich verwies Greubel auf unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung des Unternehmens. Der Aufsichtsrat würdigte seine Amtszeit vor allem mit Blick auf Kundenorientierung, Vertriebsstärke und die Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum.
Vorstand will sCore weiterentwickeln
In den kommenden Wochen soll Riegger gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Christiane Giesen und Guillaume Deruyter einen Prozess zur Weiterentwicklung der sCore-Strategie starten.
Ziel bleibt nachhaltiges Wachstum. Parallel sollen Kostenkontrolle, Digitalisierung und operative Effizienz stärker mit der strategischen Weiterentwicklung des Konzerns verzahnt werden.
METRO setzt auf Kontinuität
Mit der internen Nachfolge vermeidet METRO einen Bruch an der Unternehmensspitze. Riegger kennt die laufende Strategie und ist bereits eng in die finanzielle und operative Steuerung eingebunden.
Damit verbindet der Konzern den Führungswechsel mit einem klaren Signal: Die bisherige Stoßrichtung soll nicht grundsätzlich geändert, sondern in einer stärker auf Profitabilität, Effizienz und digitale Prozesse ausgerichteten Form fortgeführt werden.




