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Quartalszahlen: METRO wächst weiter dank starkem Liefergeschäft

Fahne vor der Zentrale von Metro
Foto: METRO AG

Key takeaways

METRO steigert im dritten Quartal Umsatz und Ergebnis. Vor allem das Liefergeschäft wächst dynamisch, während das stationäre Geschäft stabil bleibt. Trotz Fortschritten bestätigt der Konzern seine Prognose mit vorsichtiger Tendenz zum unteren Ende.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Großhändler METRO hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 Umsatz und Ergebnis gesteigert und damit seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Trotz eines weiterhin herausfordernden makroökonomischen Umfelds legten die Erlöse währungsbereinigt um 2,3 Prozent zu, während der berichtete Umsatz auf 8,6 Milliarden Euro stieg.

Liefergeschäft bleibt zentraler Wachstumstreiber

Besonders stark entwickelte sich erneut das Liefergeschäft, das um 8,3 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zulegte. Damit bestätigt sich dieser Bereich als wichtigster Wachstumstreiber des Konzerns. Auch die Plattform METRO MARKETS konnte zweistellig wachsen und erreichte ein Umsatzplus von 10,5 Prozent, wenn auch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Das stationäre Geschäft blieb hingegen nahezu stabil und verzeichnete lediglich einen leichten Rückgang.

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Ergebnis legt deutlich zu

Beim operativen Ergebnis verzeichnete METRO ebenfalls Fortschritte. Das bereinigte EBITDA stieg im dritten Quartal auf 362 Millionen Euro, nach 336 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Neben der operativen Entwicklung trugen auch kleinere Effekte aus Immobilientransaktionen zum Ergebnis bei. Gleichzeitig gingen die Transformationskosten im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück, was die Ergebnisentwicklung zusätzlich unterstützte.

Transformation in Deutschland schreitet voran

Ein zentraler Bestandteil der Strategie bleibt die Neuausrichtung des Deutschlandgeschäfts hin zu einem reinen Großhandelsmodell. Diese Transformation wirkt sich kurzfristig noch belastend aus, soll jedoch langfristig die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und höhere Profitabilität schaffen.

Cashflow verbessert sich

Auch beim Cashflow zeigt sich eine positive Entwicklung. Der freie Cashflow verbesserte sich in den ersten neun Monaten, insbesondere aufgrund von Veränderungen im Working Capital. Damit konnte das Unternehmen seine finanzielle Situation trotz weiterhin hoher Investitionen stabilisieren.

Ausblick bestätigt – Tendenz nach unten

Für das Gesamtjahr 2025/26 bestätigt METRO seine Prognose, sieht sich jedoch eher am unteren Ende der Erwartungen. Das Management rechnet weiterhin mit einem währungs- und portfoliobereinigten Umsatzwachstum von drei bis sechs Prozent sowie einem Anstieg des bereinigten EBITDA um 50 bis 150 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

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