Die Moncler-Gruppe hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 einen konsolidierten Umsatz von 1,84 Milliarden Euro erzielt. Damit blieb der Umsatz auf Basis konstanter Wechselkurse (cFX) stabil gegenüber dem Vorjahr. Während das Moncler-Label mit 1,55 Milliarden Euro den Löwenanteil zum Ergebnis beisteuerte, erwirtschaftete Stone Island 288 Millionen Euro.
Direktvertrieb legt zu – Wholesale rückläufig
Im dritten Quartal konnte insbesondere der Direktvertrieb (DTC) in beiden Marken leicht zulegen. Bei Moncler blieb der DTC-Umsatz auf Vorjahresniveau, bei Stone Island stieg er im Jahresvergleich um 11 Prozent (cFX). Die Performance des Großhandelskanals war hingegen rückläufig: Moncler verzeichnete hier ein Minus von 4 Prozent, Stone Island sogar 8 Prozent. Moncler führt den Rückgang auf strategische Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung der Vertriebsstruktur zurück.
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Regionale Unterschiede: Asien vorne, EMEA schwächelt
Regional betrachtet entwickelte sich Asien mit einem Plus von 3 Prozent (cFX) am stärksten. In China zeigte sich die Nachfrage weiterhin robust, während Japan und Korea eine schwächere Entwicklung verzeichneten. Die EMEA-Region lag mit einem Minus von 4 Prozent unter Vorjahr, was auf verhaltene Tourismusströme zurückgeführt wurde. Die Americas schnitten solide ab: Moncler verbuchte dort ein Umsatzplus von 2 Prozent (cFX), Stone Island musste jedoch einen Rückgang um 11 Prozent hinnehmen.
Filialnetz wächst leicht
Zum 30. September 2025 betrieb Moncler weltweit 294 eigene Boutiquen, sieben mehr als noch im Juni. In Austin wurde eine neue Filiale eröffnet, zudem wurde der SKP-Store in Peking erweitert. Stone Island verfügte zum Stichtag über 92 eigene Stores, ein leichter Anstieg durch die Wiedereröffnung des Flaggschiffs in New York an neuer Stelle.
CEO betont langfristige Strategie
Remo Ruffini, CEO und Verwaltungsratsvorsitzender, hob in seinem Statement die Bedeutung langfristiger Markenwerte hervor: „Wir handeln mit Verantwortung, verlieren unser Ziel nie aus den Augen und kompromittieren nie den langfristigen Wert unserer Marken für kurzfristige Ergebnisse.“ Die kürzlich gestartete Kampagne „Warmer Together“ sowie das neue Hauptquartier „Casa Moncler“ sollen diese Markenwerte weiter unterstreichen.


