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Logistikimmobilien: Handelsbranche führt Neubauranking an

Logistikhalle mit LKW
Foto: Pixabay

Key takeaways

Im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete der Logistikimmobiliensektor rund 2,3 Millionen Quadratmeter Neubaufläche. Logivest identifizierte Handel, Logistik- und KEP-Dienstleister sowie den Automobilsektor als treibende Kräfte. Besonders hervorzuheben sind das neue E-Commerce-Logistikzentrum von Fressnapf.

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Im ersten Halbjahr 2024 haben die Neubauaktivitäten im Logistikimmobiliensektor leicht zugenommen und erreichten rund 2,3 Millionen Quadratmeter. Dies ergab eine aktuelle Analyse des Logistikimmobilienberaters Logivest, die die treibenden Branchen hinter diesen Entwicklungen untersuchte.

An der Spitze des Rankings steht der Handel mit einem Anteil von etwa 31 Prozent am gesamten Neubauvolumen. Besonders bemerkenswert ist dieser Anstieg, da der Handelssektor im Vorjahr noch einen deutlichen Rückgang bei Neubauflächen verzeichnete. Das größte Projekt in diesem Segment ist das neue E-Commerce-Logistikzentrum von Fressnapf in Nörvenich, das rund 72.000 Quadratmeter umfasst und im März 2024 gestartet wurde.

Knapp hinter dem Handel rangieren die Logistik- und KEP-Dienstleister, die mit rund 30 Prozent des Neubauvolumens fast gleichauf liegen. Auch in dieser Branche wurde bereits ein signifikanter Teil der prognostizierten Neubaufläche für 2024 umgesetzt. Ein herausragendes Projekt ist das 65.000 Quadratmeter große Dienstleistungszentrum von Group7 in Oberding bei München.

Der Automobilsektor belegt mit etwa 20 Prozent den dritten Platz im Branchenranking. Diese Branche konnte bereits im Jahr 2023 ein beeindruckendes Wachstum von 170 Prozent im Vergleich zu 2022 verzeichnen und setzt diesen positiven Trend fort. Das größte Neubauprojekt des ersten Halbjahres ist das Mercedes-Benz Logistikzentrum in Bischweier mit einer Fläche von 130.000 Quadratmetern.

Auch die Batterie- und Elektronikbranche hat mit einem Anteil von rund fünf Prozent am Neubauvolumen ihre Prognose für 2024/2025 bereits im ersten Halbjahr erfüllt. Besonders hervorzuheben ist das neue Logistikzentrum des chinesischen Akku-Herstellers CATL in Nohra, das zu den größten Entwicklungen in diesem Bereich zählt.

Kuno Neumeier, CEO der Logivest Gruppe, zeigt sich optimistisch: „Die Entwicklung der Neubaudynamik im Batterie- und Elektronik-Segment überrascht wenig, denn der Wandel hin zur E-Mobilität fordert zusätzliche Flächenbedarfe für die Batterielogistik. Auch wenn die Weiterentwicklung angesichts des derzeit volatilen Batteriemarkts in Deutschland spannend bleibt, werden in den nächsten Jahren zusätzliche Flächen benötigt werden.“mNeumeier prognostiziert eine deutliche Erholung des Logistikimmobilienmarkts bis Ende 2024, basierend auf den aktuellen Researchdaten von Logivest.

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