ANZEIGE

ANZEIGE

Schwächeres Wachstum: Pandora bleibt unter Jahresziel

Frau mit Pandora Ohrrring
Foto: Pandora

Key takeaways

Pandora verzeichnete 2025 ein organisches Wachstum von 6 % und blieb damit unter dem Zielwert. Im Fokus stehen künftig Design, Materialinnovationen und lokale Relevanz. Für 2026 erwartet das Unternehmen nur moderates Wachstum und kündigt eine Rückkehr zu Aktienrückkäufen an.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Pandora hat im Geschäftsjahr 2025 ein organisches Umsatzwachstum von 6 % erzielt – und bleibt damit leicht unter dem selbst gesteckten Ziel von 7 bis 8 %. Das Wachstum setzte sich aus einem Like-for-Like-Anstieg (LFL) von 2 % und einem Zuwachs durch Netzwerkerweiterung und weitere Effekte von 4 % zusammen. Die EBIT-Marge lag mit 23,9 % leicht unter dem Zielwert von rund 24 %. Die Belastung durch externe Kosten in Höhe von rund 300 Basispunkten konnte zu großen Teilen abgefedert werden.

Die Ertragskraft bleibt solide: Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg auf 68 dänische Kronen, was einem Plus von 5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. In konstanten Wechselkursen betrug der Anstieg sogar 15 %. Mit einer Cash-Conversion von 65 % konnte die Verschuldung auf 1,3x NIBD/EBITDA gesenkt werden.

Regionales Ungleichgewicht im vierten Quartal

Im vierten Quartal 2025 fiel das organische Wachstum mit 4 % etwas niedriger aus. Der LFL-Wert stagnierte, das Wachstum wurde ausschließlich durch Netzwerkerweiterung erzielt. Insbesondere Nordamerika verzeichnete mit +2 % LFL ein verlangsamtes Wachstum, während EMEA mit -1 % nahezu stabil blieb. In der Region Asien-Pazifik legte Pandora um 2 % zu, während Lateinamerika einen Rückgang von 7 % verzeichnete. Die EBIT-Marge lag im vierten Quartal bei 33,5 %, rund 120 Basispunkte unter dem Vorjahreswert, obwohl externe Belastungen von 440 Basispunkten weitgehend kompensiert wurden.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Strategie mit Fokus auf Design und Edelmetalle

Für die Zukunft setzt Pandora verstärkt auf Design als Differenzierungsmerkmal. Geplant sind klarere kreative Leitlinien und ein konsistenteres Erscheinungsbild der Kollektionen. Neben einer höheren Relevanz in lokalen Märkten soll die Markenwahrnehmung durch designgetriebene Kommunikation und gezieltes Storytelling gestärkt werden.

Ein weiterer strategischer Schwerpunkt liegt auf neuen Materialien. Pandora kündigt eine Ausweitung seines Angebots im Bereich Multi-Material-Schmuck an, darunter neue Produkte mit platinbeschichteten Oberflächen. Diese basieren auf der firmeneigenen EVERSHINE™-Legierung, die laut Unternehmen silberbasierte Produkte in puncto Haltbarkeit übertreffen soll.

Verhaltener Ausblick auf 2026

Für das laufende Jahr 2026 rechnet Pandora mit einem organischen Wachstum zwischen -1 % und +2 % sowie einer EBIT-Marge von 21 bis 22 %. Die ersten Wochen des Jahres zeigen ein flaches LFL-Wachstum. Der Dividendenvorschlag liegt bei 22 DKK pro Aktie – ein Anstieg um 10 % gegenüber dem Vorjahr. Angesichts steigender Silberpreise will Pandora sein Aktienrückkaufprogramm wieder aufnehmen, sobald der Übergang zu platinbeschichtetem Schmuck weiter vorangeschritten ist.

CEO Berta de Pablos-Barbier betonte: „Wir haben 2025 trotz eines schwierigen Umfelds ein solides Wachstum erzielt, das jedoch unter unseren Erwartungen lag. Wir werden die Markenbegehrlichkeit steigern, die Abhängigkeit von Rohstoffen reduzieren und unser Wachstum profitabler gestalten.“

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored