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SHEIN weitet Kooperation mit DHL zu nachhaltigen Flugtreibstoff aus

Manager von Shein und DHL bei einer Vertragsunterzeichnung
Foto: SHEIN / DHL Group

Key takeaways

SHEIN kooperiert mit DHL, um nachhaltigen Flugtreibstoff in der Luftfracht zu testen. Pilotprojekte und Partnerschaften sollen Emissionen senken, während begrenzte Verfügbarkeit und hohe Kosten die breite Nutzung von SAF derzeit noch einschränken.

Lesezeit ca. 2 Minuten

SHEIN intensiviert seine Initiativen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen im Lufttransport und geht dafür eine neue Partnerschaft mit DHL ein. Im Fokus steht laut SHEIN die Nutzung von Sustainable Aviation Fuel (SAF), einem alternativen Flugtreibstoff, der im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin geringere Lebenszyklus-Emissionen verursacht.

Kooperation mit DHL für nachhaltigere Luftfracht

Im Rahmen der Vereinbarung nutzt SHEIN den Service „GoGreen Plus“ von DHL. Dieser ermöglicht es Unternehmen, den Einsatz von nachhaltigem Flugtreibstoff innerhalb der Luftfrachtlogistik zu unterstützen.

Die damit verbundenen Emissionsreduktionen werden nach anerkannten Standards bilanziert und den teilnehmenden Unternehmen zugerechnet. Dadurch können diese die Einsparungen in ihrer eigenen Nachhaltigkeitsberichterstattung berücksichtigen.

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SAF als Baustein der Klimastrategie

Für SHEIN ist die Kooperation Teil einer umfassenderen Strategie, verschiedene Ansätze zur Emissionsreduktion im Luftverkehr zu testen. Ziel ist es, praktische Erfahrungen mit SAF zu sammeln und dessen Integration in bestehende Logistikprozesse zu evaluieren.

Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit Partnern wie DHL dazu beitragen, die Skalierung nachhaltiger Kraftstoffe in der Branche voranzutreiben.

Ausbau von Partnerschaften entlang der Lieferkette

Die Initiative baut auf bestehenden Kooperationen auf. Bereits zuvor hatte SHEIN mit Lufthansa Cargo eine Vereinbarung zur Nutzung nachhaltiger Flugkraftstoffe geschlossen.

Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit weiteren Logistikdienstleistern, Airlines und Branchenorganisationen zusammen, um die wirtschaftliche und operative Umsetzbarkeit von SAF zu analysieren.

Erste Pilotprojekte liefern konkrete Ergebnisse

Im Jahr 2025 testete SHEIN den Einsatz von SAF auf Charterflügen mit Atlas Air. Dabei wurden über 180 Tonnen nachhaltiger Treibstoff eingesetzt, was zu einer signifikanten Reduktion der CO₂-Emissionen führte.

Auch in China beteiligt sich das Unternehmen an einem Pilotprogramm zur Förderung von SAF. Gemeinsam mit Partnern aus der Luftfahrt- und Energiebranche sollen Strukturen für eine breitere Nutzung geschaffen werden.

Zertifizierung und Transparenz im Fokus

Ein zentraler Bestandteil der Initiativen ist die Nachverfolgbarkeit der eingesetzten Kraftstoffe. Zertifikate dokumentieren die verwendeten SAF-Mengen sowie die daraus resultierenden Emissionsreduktionen.

Diese Transparenz ist entscheidend, um Vertrauen in neue Nachhaltigkeitslösungen zu schaffen und deren Integration in bestehende Berichtssysteme zu ermöglichen.

Branchenweite Herausforderungen bleiben bestehen

Trotz der Fortschritte bleibt SAF bislang ein Nischenprodukt. Die begrenzte Verfügbarkeit und die höheren Kosten im Vergleich zu konventionellem Kerosin bremsen eine schnelle Skalierung.

Eine breite Einführung erfordert daher erhebliche Investitionen sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Airlines, Logistikunternehmen, Energieproduzenten und Kunden.

Schrittweise Transformation der Luftfracht

SHEIN sieht seine aktuellen Initiativen als erste Schritte in einem langfristigen Transformationsprozess. Die tatsächlichen Emissionseinsparungen bleiben zunächst begrenzt, da SAF aktuell nur in kleinen Anteilen beigemischt wird.

Dennoch sollen die Pilotprojekte dazu beitragen, Know-how aufzubauen und die Grundlage für eine breitere Nutzung nachhaltiger Technologien im Luftverkehr zu schaffen.

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