Shopify hat trotz des Ausfalls am Montag für das vergangene Black Friday–Cyber Monday-Wochenende Rekordzahlen gemeldet. Weltweit generierten laut Shopify die auf der Plattform aktiven Händler einen Gesamtumsatz von 14,6 Milliarden US-Dollar (rund 13,4 Mrd. Euro) – ein Anstieg von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf konstanter Währungsbasis liegt das Plus bei 24 Prozent.
Spitzenzeiten, Top-Märkte und Kaufverhalten
Die Spitzenzeit des Kaufrausches wurde am Black Friday um 12:01 Uhr EST erreicht: In diesem Moment wurden 5,1 Millionen US-Dollar (etwa 4,7 Mio. Euro) pro Minute umgesetzt. Insgesamt nutzten über 81 Millionen Kunden weltweit Shopify-basierte Shops für ihre Einkäufe. Besonders gefragt waren Produkte aus den Kategorien Kosmetik, Bekleidung, Activewear, Fitness und Ernährung.
Die höchsten Umsätze verzeichneten Händler aus den USA, Großbritannien, Australien, Deutschland und Kanada. Bei den Städten lagen Los Angeles, New York, London, San Francisco und Miami vorn. Der durchschnittliche Warenkorbwert lag bei 114,70 US-Dollar (ca. 105 Euro).
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Erstverkäufe, technologische Skalierung und Shop Pay
Bemerkenswert sei auch der starke Zustrom neuer Verkäufer: Mehr als 15.800 Shopify-Händler verzeichneten an diesem Wochenende ihren ersten Verkauf. Für über 94.900 Händler war es zudem der umsatzstärkste Tag seit Beginn ihrer Geschäftstätigkeit.
Shop Pay als Bezahldienst konnte ebenfalls deutlich zulegen: Rund 32 Prozent aller Bestellungen wurden über diesen Kanal abgewickelt, ein Anstieg von 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden weltweit über 136 Millionen Pakete über die Shop-App verfolgt.
Hinter den Kulissen bewältigte die Infrastruktur von Shopify enorme Datenmengen: Insgesamt wurden 2,2 Billionen Edge-Anfragen und 90 Petabyte an Daten verarbeitet. In Spitzenzeiten registrierte die Plattform 489 Millionen Anfragen pro Minute auf Edge-Ebene, 117 Millionen auf App-Servern sowie 31,8 Millionen API-Requests pro Minute.


