Nutzer gehen mit ihren Smartphones deutlich konsequenter um als mit ihren PCs. Das zeigt eine internationale Kaspersky-Umfrage. Besonders bei Updates und dem Entfernen ungenutzter Anwendungen liegt das Smartphone klar vorn, während zentrale Sicherheitsroutinen wie Passwortpflege, Backups und die Kontrolle von Berechtigungen auf beiden Gerätetypen vergleichsweise selten sind.
Smartphones werden deutlich häufiger aktualisiert
77 Prozent der Smartphone-Nutzer halten Betriebssystem und Apps regelmäßig auf dem neuesten Stand. Bei PC-Nutzern liegt dieser Anteil lediglich bei 53 Prozent.
Auch beim digitalen Aufräumen zeigt sich ein ähnliches Bild. 72 Prozent löschen auf dem Smartphone regelmäßig Fotos und Videos, am PC tun dies nur 49 Prozent.
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Ungenutzte Apps bleiben auf dem PC häufiger bestehen
73 Prozent der Smartphone-Besitzer entfernen selten genutzte Apps. Auf dem PC liegt dieser Wert bei 47 Prozent.
Kaspersky führt den Unterschied unter anderem auf den begrenzteren Speicherplatz mobiler Geräte zurück. Das Unternehmen weist zugleich darauf hin, dass alte Programme auch auf PCs Sicherheitsrisiken bergen können, wenn sie weiterhin Zugriff auf persönliche Daten oder gespeicherte Nutzungsinformationen ermöglichen.
Passwortpflege und Backups bleiben die Ausnahme
Bei sicherheitsrelevanten Routinen schneiden beide Plattformen deutlich schwächer ab. Nur 33 Prozent der Smartphone-Nutzer und 31 Prozent der PC-Nutzer ändern ihre Passwörter regelmäßig.
Ähnlich niedrig liegen die Werte bei Backups. 29 Prozent der Smartphone-Nutzer und 28 Prozent der PC-Nutzer sichern wichtige Daten regelmäßig.
Berechtigungen werden nur selten überprüft
Noch seltener kontrollieren Nutzer App-Berechtigungen und Datenschutzeinstellungen. Auf dem Smartphone tun dies lediglich 20 Prozent, auf dem PC 16 Prozent.
Damit bleiben ausgerechnet Maßnahmen schwach verbreitet, die unmittelbar den Schutz persönlicher und finanzieller Daten betreffen. Kaspersky bewertet diese Lücke als besonders relevant, weil auf beiden Gerätetypen zunehmend sensible Informationen gespeichert werden.
Smartphone ist für viele wichtigster Internetzugang
58 Prozent der Befragten nennen das Smartphone als ihr wichtigstes Gerät für den Internetzugang. Der PC bleibt dagegen vor allem für Datei- und Programmarbeit sowie berufliche Aufgaben wichtig.
Bei Menschen ab 61 Jahren hat der Rechner weiterhin eine besondere Bedeutung. In dieser Altersgruppe geben 58 Prozent an, den PC als wichtigsten Internetzugang zu nutzen.






