Pünktlich zum Quartalsende präsentiert SMCP solide Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2025. Das Unternehmen, zu dem unter anderem die Premium-Modemarken Sandro und Maje gehören, erzielte laut Investorenmitteilung einen Gesamtumsatz von 896 Millionen Euro – ein Plus von 2,8 Prozent auf organischer Basis im Vergleich zum Vorjahr. Maßgeblich dafür war die positive Entwicklung in den Regionen Amerika und EMEA, während das Geschäft in Asien durch laufende Restrukturierungsmaßnahmen belastet wurde.
Asien bleibt im Rückstand
In China hatte SMCP im Jahr 2024 insgesamt 65 Filialen geschlossen, was sich weiterhin negativ auf den Umsatz auswirkt. Dennoch zeigen die eingeleiteten Maßnahmen erste Erfolge: Der durchschnittliche Rabatt konnte um acht Prozentpunkte reduziert werden, was auf eine steigende Markenattraktivität hindeutet.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Starke Dynamik in Amerika und EMEA
Im dritten Quartal 2025 lag der Umsatz bei 294 Millionen Euro – ein organisches Wachstum von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Amerika (+11 %) und EMEA (+8 %). Frankreich hingegen verzeichnete einen leichten Umsatzrückgang von 0,8 Prozent, beeinflusst durch politische und wirtschaftliche Unsicherheiten im September.
Filialnetz wächst – neue Märkte erschlossen
SMCP setzte die Expansion des eigenen Filialnetzes fort und erreichte im dritten Quartal 1.651 Standorte weltweit. Neue Standorte entstanden in bestehenden Märkten wie dem Nahen Osten, Ägypten und den Balkanländern. Darüber hinaus wurde mit Georgien ein neuer Markt erschlossen.
Full-Price-Strategie zeigt Wirkung
Die unternehmensweite Ausrichtung auf den Verkauf zum vollen Preis bleibt bestehen. Der durchschnittliche Rabatt wurde im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozentpunkte gesenkt – ein Ergebnis gezielter Maßnahmen zur Steigerung der Markenbegehrlichkeit. Die Like-for-like-Umsätze des Konzerns stiegen um 3,2 Prozent, insbesondere getrieben durch die Performance des stationären Handels – auch in China.


