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TikTok-Deal zwischen USA und China wird wohl am Donnerstag offiziell

TikTok-App und Verbotssymbol vor USA Flagge
Foto: Salarko / Shutterstock

Key takeaways

Die USA und China haben sich auf einen TikTok-Deal geeinigt, der am Donnerstag von Trump und Xi in Korea abgeschlossen werden soll. Oracle übernimmt die Sicherheitskontrolle, Investoren sind unter anderem Fox Corp und Andreessen Horowitz.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die USA und China haben sich nach monatelangen Verhandlungen offenbar auf einen endgültigen Deal rund um die US-Aktivitäten von TikTok geeinigt. Dies bestätigte US-Finanzminister Scott Bessent am Sonntagmorgen in der CBS Fernsehsendung Face the Nation. Die Vereinbarung, die ursprünglich Mitte September in Madrid ausgearbeitet wurde, soll am kommenden Donnerstag bei einem Treffen von Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping in Korea offiziell abgeschlossen werden.

Oracle übernimmt Sicherheitsverantwortung

Gemäß der Executive Order von Präsident Trump soll ein neuer Verwaltungsrat künftig die Kontrolle über TikToks US-Geschäft übernehmen. Dazu zählen unter anderem der Empfehlungscode, der Quellcode und das Content-Moderationssystem. Die Verantwortung für die sicherheitsrelevanten Komponenten liegt künftig bei Oracle, einem langjährigen Verbündeten Trumps unter der Leitung von Larry Ellison. ByteDance soll dagegen weiterhin die ertragsreichen Bereiche E-Commerce (TikTok Shop) sowie Advertising verantworten.

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Investoren aus dem konservativen Umfeld

Neben Oracle zählen auch Fox Corp (Mutterkonzern von Fox News), der Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz und die Beteiligungsgesellschaft Silver Lake Management zu den Investoren der neuen US-basierten TikTok-Gesellschaft. Fox‘ Beteiligung wurde von Trump selbst bestätigt, wie Techcrunch berichtet.

Wirtschaftliche Annäherung auch bei anderen Themen

Parallel zu den TikTok-Gesprächen wurden auch Fortschritte in anderen Handelsfragen erzielt. In Kuala Lumpur erklärten US- und chinesische Unterhändler, man habe sich auf einen Rahmen für eine Einigung zu Zöllen und weiteren strittigen Themen verständigt. US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer erwähnte dabei auch seltene Erden, ohne jedoch Details zu nennen. China hatte zuvor signalisiert, den Export dieser für die Halbleiterproduktion essenziellen Rohstoffe strenger kontrollieren zu wollen.

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