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Rockband Twenty One Pilots verklagen Temu wegen gefälschter Fanartikel

Temu App
Foto: rafapress / Shutterstock

Key takeaways

Die US-Band Twenty One Pilots hat Temu verklagt. Die Plattform soll gefälschte Merchandise-Produkte verkaufen – darunter Shirts der Band. Die Klage erhebt schwere Vorwürfe: Neben Produktpiraterie geht es um Zwangsarbeit, politische Verbindungen und den Verkauf von Hassbotschaften.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die US-Rockband Twenty One Pilots hat rechtliche Schritte gegen den chinesischen Online-Händler Temu eingeleitet. Wie das Far Out Magazine berichtet, werfen sie in einer Klageschrift dem E-Commerce-Riesen vor, gefälschte Merchandise-Produkte in großem Stil über seine Plattform zu vertreiben – darunter Kopien von T-Shirts der Band zu Dumpingpreisen.

Schwere Vorwürfe gegen Temu

Temu, das für „Team Up, Price Down“ steht, gehört zum börsennotierten chinesischen Konzern PDD Holdings und erzielte im zweiten Quartal 2025 einen Umsatz von rund 13,6 Milliarden Euro. Doch die Vorwürfe wiegen schwer: Die Anwälte der Band beschreiben die Plattform als „Sumpf aus rechtsverletzenden und illegalen Produkten“.

In der Klage, die Billboard vorliegt, heißt es weiter, Temu sei „eine der unethischsten Firmen des heutigen globalen Marktes“. Anstatt gegen Markenrechtsverletzungen vorzugehen, verdiene die Plattform gezielt an den Verkäufen rechtswidriger Produkte. Als Beispiel wird ein gefälschtes Bandshirt genannt, das für 7,54 US-Dollar (ca. 7 Euro) angeboten wird, während das Original 35 Dollar (rund 33 Euro) kostet.

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Mehr als nur gefälschte Shirts

Die Band veröffentlicht am 12. September ihr neues Album „Breach“ und dürfte das Verfahren auch als Signal gegen die Verbreitung unautorisierter Produkte nutzen. Doch die Klage geht weit über den Vorwurf gefälschter Fanartikel hinaus: Temu wird unter anderem auch vorgeworfen, Zwangsarbeit zu tolerieren, mit der Kommunistischen Partei Chinas zu kooperieren und Produkte mit giftigem Blei zu vertreiben.

Darüber hinaus sollen über die Plattform T-Shirts verkauft worden sein, die Gewalt, Hass oder kriminelle Gangs verherrlichen. Namentlich genannt werden ein Shirt mit Bezug zur MS-13-Gang sowie ein weiteres mit dem Slogan „I’m Violently Homophobic“. Die Anwälte bezeichnen diese Fälle als „Spitze des Eisbergs“.

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