Visa erweitert sein Angebot im Bereich Cybersicherheit und stellt Unternehmen neue Werkzeuge für ein effizienteres Schwachstellenmanagement zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen laut Pressemitteilung eine deutlich ausgebaute Version des Open-Source-Frameworks Visa Vulnerability Agentic Harness (VVAH) sowie neue Beratungsleistungen von Visa Consulting & Analytics (VCA). Ziel ist es, Sicherheitslücken schneller zu identifizieren, zu priorisieren und wirksam zu beheben.
KI-Framework beschleunigt das Schwachstellenmanagement
Mit der neuen Version von VVAH erweitert Visa den Funktionsumfang seines Open-Source-Frameworks deutlich. Während die erste Version vor allem bei der Erkennung und Bewertung von Schwachstellen unterstützte, umfasst der Prozess nun auch deren Behebung. Unternehmen können dadurch die Zeitspanne zwischen der Identifizierung einer Sicherheitslücke und ihrer Schließung in einzelnen Fällen von mehreren Wochen auf wenige Stunden reduzieren.
Neu hinzugekommen ist ein integrierter Prüf- und Nachbesserungsprozess. Schlägt eine Maßnahme fehl, erhalten Sicherheitsteams strukturiertes Feedback und können Anpassungen direkt vornehmen, ohne den gesamten Ablauf erneut zu starten. Darüber hinaus unterstützt VVAH neben Anthropic-Modellen nun auch OpenAI-Modelle sowie weitere KI-Systeme über eine flexible Konfiguration. Optional verfügbare Echtzeitansichten schaffen zusätzliche Transparenz bei umfangreichen Scans und Behebungsprozessen.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Neue Beratungsangebote für Unternehmen
Parallel zum Ausbau des Frameworks erweitert Visa Consulting & Analytics sein Dienstleistungsportfolio. Die neuen Angebote sollen Unternehmen dabei unterstützen, Cyberrisiken systematisch zu bewerten, Maßnahmen zu priorisieren und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber einer zunehmend KI-geprägten Bedrohungslage auszubauen.
Zum neuen Portfolio gehören Schulungen und Weiterbildungsangebote für Führungskräfte, ein Reifegradmodell zur Bewertung der Cybersicherheitsstrategie auf Basis von VVAH sowie Beratungsleistungen zur Priorisierung von Cyberrisiken und zur Entwicklung langfristiger Roadmaps für das Risikomanagement.
Open Source und Branchenkooperationen im Fokus
Nach Angaben von Visa wurde VVAH seit der Open-Source-Veröffentlichung im Juni 2026 weltweit bereits zehntausendfach heruntergeladen. Das Unternehmen sieht darin ein wachsendes Interesse an KI-gestützten Lösungen für das Schwachstellenmanagement.
Darüber hinaus engagiert sich Visa in mehreren Brancheninitiativen zur sicheren Entwicklung von KI-Anwendungen und Open-Source-Software. Dazu zählen die NVIDIA Open Secure AI Alliance sowie Project Lightwell von IBM und Red Hat, in denen Visa seine Erfahrungen und das VVAH-Framework in die Weiterentwicklung sicherer KI- und Softwarelösungen einbringt.






