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Walmart wächst im ersten Quartal deutlich – E-Commerce bleibt zentraler Treiber

Mehrere Walmart Pakete auf einem Fliessband
Foto: Walmart

Key takeaways

Starkes Onlinewachstum und steigende Umsätze prägen das erste Quartal bei Walmart. Der Konzern baut margenstarke Geschäftsbereiche aus und bestätigt seine Jahresprognose trotz steigender Kosten und anspruchsvoller Marktbedingungen.

Lesezeit ca. 1 Minute

Der US-Einzelhandelsriese Walmart startet mit soliden Wachstumszahlen ins neue Geschäftsjahr und unterstreicht dabei die Bedeutung seines digitalen Geschäfts. Der Einzelhandelskonzern verzeichnet steigende Umsätze, ein robustes Ergebniswachstum und setzt verstärkt auf Technologie sowie margenstärkere Geschäftsbereiche.

Umsatzwachstum und solide Ergebnisentwicklung

Im ersten Quartal erzielte Walmart einen Umsatz von 177,8 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 7,3 Prozent entspricht. Auch das operative Ergebnis legte um 5,0 Prozent zu. Belastend wirkten jedoch gestiegene Treibstoffkosten in der Logistik, die das Ergebnis spürbar schmälerten. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,67 US-Dollar.

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E-Commerce als zentraler Wachstumsmotor

Besonders dynamisch entwickelte sich das Onlinegeschäft mit einem globalen Wachstum von 26 Prozent. Treiber waren vor allem Abhol- und Lieferdienste aus Filialen sowie der Marktplatz. Der digitale Anteil an den Gesamtumsätzen wächst damit kontinuierlich und stärkt die Wettbewerbsposition des Unternehmens.

Werbung und Mitgliedschaften gewinnen an Bedeutung

Neben dem klassischen Handel baut Walmart margenstarke Geschäftsbereiche weiter aus. Das Werbegeschäft legte global um 37 Prozent zu, während die Einnahmen aus Mitgliedschaften um 17,4 Prozent stiegen. Diese Bereiche tragen zunehmend zur Profitabilität bei und diversifizieren das Geschäftsmodell.

Ausblick bestätigt stabile Entwicklung

Für das zweite Quartal erwartet Walmart ein Umsatzwachstum zwischen 4 und 5 Prozent sowie einen Anstieg des operativen Ergebnisses um bis zu 10 Prozent. Die Prognose für das Gesamtjahr bleibt unverändert. Der Konzern setzt weiterhin auf technologische Innovationen, Automatisierung und Effizienzsteigerungen zur langfristigen Stärkung der Ertragskraft.

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