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OpenAI startet KI-Browser „ChatGPT Atlas“ – derzeit aber nur für macOS

Screenshot des KI Browsers ChatGPT Atlas
Foto: OpenAI

Key takeaways

OpenAI hat mit ChatGPT Atlas einen neuen Browser vorgestellt, der Künstliche Intelligenz direkt in das Surfverhalten integriert. Atlas startet weltweit zunächst auf macOS, mobile und Windows-Versionen folgen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

ChatGPT Atlas ist ein neu entwickelter Webbrowser von OpenAI, der ChatGPT tief in das Surferlebnis integriert. Ziel ist es, eine intelligentere, proaktive Unterstützung im Browseralltag zu bieten – weit über einfache Suchfunktionen hinaus. Der neue Browser ist ab sofort weltweit vorerst für macOS verfügbar und richtet sich an Nutzer der kostenlosen wie auch kostenpflichtigen Versionen von ChatGPT.

KI-Unterstützung direkt im Browserfenster

Mit Atlas begleitet ChatGPT den Nutzer über Webseiten hinweg und hilft dabei, Aufgaben direkt im jeweiligen Fenster zu lösen – ganz ohne das ständige Kopieren und Einfügen zwischen Tabs. Dank der integrierten ChatGPT-Memory-Funktion merkt sich der Browser relevante Informationen aus früheren Gesprächen und kann auf dieser Grundlage neue Aufgaben besser verstehen und umsetzen.

Beispielsweise können Studierende während einer Vorlesung Fragen zu Präsentationsinhalten stellen, ohne die Anwendung wechseln zu müssen. Diese kontextbezogene Unterstützung erlaubt ein schnelleres Lernen und effizienteres Arbeiten.

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Kontext, Automatisierung und Agentenmodus

Ein zentrales Merkmal von Atlas ist der sogenannte „Agent Mode“. Dieser erlaubt es ChatGPT, Aufgaben wie Recherchen, Terminplanungen oder Online-Bestellungen selbstständig durchzuführen. Dabei interagiert der Agent direkt mit Webseiten – öffnet Tabs, klickt auf Links und füllt Formulare aus. Sicherheitsmechanismen verhindern dabei kritische Aktionen wie Codeausführungen oder Datei-Downloads.

Nutzer behalten jederzeit die Kontrolle über ihre Daten. Sichtbarkeitseinstellungen im Browser regeln, ob ChatGPT Inhalte auf bestimmten Seiten mitlesen darf. Auch der Umfang der gespeicherten „Browser Memories“ kann in den Einstellungen individuell angepasst oder vollständig gelöscht werden.

Datenschutz und Sicherheit im Fokus

OpenAI hat laut eigenen Angaben umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen implementiert, um Missbrauch und sogenannte „malicious instructions“ – versteckte Anweisungen innerhalb von Webseiten – zu verhindern. Trotzdem wird gewarnt, dass diese Technik Risiken birgt. Nutzer sollten daher bewusst entscheiden, welche Informationen sie preisgeben und gegebenenfalls im ausgeloggten Zustand arbeiten.

Ausblick und Plattformunterstützung

Während Atlas derzeit nur für macOS verfügbar ist, sollen Versionen für Windows, iOS und Android bald folgen. Für Unternehmen wird eine Beta-Version bereitgestellt, die bei Aktivierung auch für Enterprise- und Bildungskunden verfügbar ist. Künftig will OpenAI den Funktionsumfang von Atlas weiter ausbauen – darunter Unterstützung für mehrere Nutzerprofile, verbesserte Entwicklertools und neue Möglichkeiten zur Integration von Drittanbieter-Apps.

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