EssilorLuxottica hat im dritten Quartal 2025 einen Rekordumsatz von 6,87 Milliarden Euro erzielt – das entspricht einem Anstieg um 11,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal bei konstanten Wechselkursen. Auch auf Sicht der ersten neun Monate lag der Umsatz mit einem Plus von 8,8 % deutlich über dem Vorjahr. Damit verbuchte der Konzern das beste Quartal seit seiner Gründung.
Wachstumstreiber Wearables und Vision Care
Hauptverantwortlich für den Wachstumsschub waren laut dem Unternehmen insbesondere Wearables. Mit der Vorstellung neuer AI-Brillen wie der Ray-Ban Meta, Oakley Meta und der Meta Ray-Ban Display habe man ein zukunftsweisendes Portfolio präsentiert, das auf große Nachfrage trifft. Auch im Bereich Vision Care und Sonnenbrillen wuchs EssilorLuxottica solide – um 5 % bei konstanten Wechselkursen.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Stellest startet in den USA – neue Akquisitionen
Ein weiterer Meilenstein ist die FDA-Zulassung der Stellest-Linsen zur Myopie-Kontrolle. Diese werden ab Oktober in den USA eingeführt. Gleichzeitig treibt der Konzern seine MedTech-Ambitionen weiter voran: Die Übernahme der RetinAI wurde am 15. Oktober bekannt gegeben, die Integration von Optegra ist bereits abgeschlossen. Beide Unternehmen sollen ab Oktober konsolidiert werden und das „Vision-Health“-Ökosystem von EssilorLuxottica stärken.
Starke Performance in Nordamerika und EMEA
Sowohl in Nordamerika als auch in der EMEA-Region verzeichnete das Unternehmen zweistellige Zuwächse – sowohl im stationären Handel (Physical Stores) als auch im Direktvertrieb an Endkunden (Direct-to-Consumer). Die Wachstumsimpulse in beiden Regionen unterstreichen laut CEO Francesco Milleri und Vize-CEO Paul du Saillant die Stärke des globalen Managements und die konsequente Umsetzung der Konzernstrategie.
Ausblick: Transformation und Innovationsagenda
Mit Blick auf das Schlussquartal 2025 zeigt sich das Unternehmen optimistisch. Die Kombination aus Produktinnovation, regionaler Stärke und dem Ausbau medizintechnischer Kompetenzen soll helfen, die Transformation des Konzerns weiter voranzutreiben. Ziel sei es, Innovation, Wissenschaft und menschliches Potenzial stärker zu verbinden, so die Konzernspitze in einer Mitteilung aus Paris.


