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Evri setzt auf KI von AWS zur Optimierung der Paketzustellung

Paketzustellerin von Evri
Foto: Evri

Key takeaways

Evri setzt auf künstliche Intelligenz von AWS, um Zustellprozesse zu optimieren. Mit „Veri Snap AI“ werden Millionen Zustellfotos automatisch analysiert, um Qualität und Transparenz zu erhöhen. Nach erfolgreichen Tests erfolgt nun der Rollout im gesamten Netzwerk – mit dem Ziel, Kundenerlebnis und Effizienz nachhaltig zu verbessern.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der britische Paketdienstleister Evri, der letztes Jahr mit der britischen DHL eCommerce-Tochter fusionierte, treibt seine technologische Transformation voran und setzt verstärkt auf künstliche Intelligenz, um die Zustellqualität und Kundenzufriedenheit zu verbessern. Wie Amazon mitteilt, integriert das Unternehmen In Zusammenarbeit mit Amazon Web Services (AWS) neue KI-Lösungen in seine Logistikprozesse.

Automatisierte Prüfung von Millionen Zustellfotos

Im Zentrum der Initiative steht „Veri Snap AI“, eine Weiterentwicklung der bestehenden Parcel-Vision-Technologie. Die Lösung analysiert automatisch Zustellfotos, die Zusteller an Haustüren aufnehmen. Monatlich verarbeitet Evri rund 90 Millionen solcher Bilder – künftig sollen sie vollständig durch KI geprüft werden. Zum Einsatz kommt ein generatives KI-Modell, das über die AWS-Plattform bereitgestellt wird.

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Mehr Transparenz und bessere Zustellqualität

Die Technologie erkennt, ob Pakete korrekt abgelegt wurden und bewertet Faktoren wie Ablageort und Zustand der Sendung. So lassen sich fehlerhafte Zustellungen frühzeitig identifizieren und gezielt nachverfolgen. Ziel ist es, die Qualität der Erstzustellung zu erhöhen und gleichzeitig Zusteller durch datenbasierte Rückmeldungen zu unterstützen.

Erfolgreiche Tests und Rollout im gesamten Netzwerk

Bereits in einer Testphase wurden mehr als 20 Millionen Zustellfotos analysiert. Nach positiven Ergebnissen erfolgt nun die flächendeckende Einführung im gesamten Netzwerk. Erste Verbesserungen zeigen sich unter anderem in optimierten Zustellprozessen und gezielteren Schulungsmaßnahmen für Zusteller.

Echtzeit-Feedback als nächster Entwicklungsschritt

Künftig soll die Technologie auch in Echtzeit prüfen, ob Zustellfotos den Anforderungen entsprechen. Bei Bedarf könnte das System Zustellern direkt Hinweise geben, etwa zur sicheren Ablage von Paketen auf Basis früherer erfolgreicher Zustellungen.

Investitionen in KI und Infrastruktur

Die Initiative ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms: Evri plant rund vier Millionen Pfund für KI-Anwendungen und hat zusätzlich mehr als 36 Millionen Pfund in seine Infrastruktur investiert. Dadurch konnte die tägliche Verarbeitungskapazität auf 4,4 Millionen Pakete gesteigert werden.

Kundenerlebnis im Fokus

Parallel zur technologischen Weiterentwicklung bietet Evri seinen Kunden digitale Steuerungsmöglichkeiten über die eigene App, etwa zur Sendungsverfolgung oder zur Auswahl alternativer Zustellorte. Mit dem Einsatz von KI will das Unternehmen langfristig neue Standards in Transparenz, Effizienz und Servicequalität im Paketmarkt setzen.

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