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Gender-Gap: Capgemeni-Studie zeigt Fortschritte bei Gleichstellung

Zwei Frauen vor einem Laptop mit Programmiercode
Foto: Christina Morill / oPexels

Key takeaways

Eine neue Studie von Capgemini zeigt: Frauen werden zunehmend als gleichwertige Führungskräfte wahrgenommen. Doch stereotype Vorstellungen – etwa beim Thema Künstliche Intelligenz – behindern weiterhin Chancengleichheit. Unternehmen müssen gezielt gegensteuern, um Diversität nicht nur zu fördern, sondern wirtschaftlich zu nutzen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Immer mehr Unternehmen erkennen die Führungsstärke von Frauen an – das zeigt eine aktuelle internationale Studie des Capgemini Research Institute. Über drei Viertel der befragten Führungskräfte weltweit sind überzeugt, dass Frauen genauso effektiv führen wie Männer. In Deutschland teilen diese Ansicht sogar 81 Prozent. Frauen und Männer beurteilen ihre Führungsqualitäten mittlerweile nahezu gleich, was auf einen Wandel im Selbstbild hindeutet.

Gleichwertige Führungskompetenz – aber ungleiche Zuschreibung

Während sich Selbstvertrauen und wahrgenommene Führungsstärke zwischen den Geschlechtern angleichen, bestehen stereotype Zuschreibungen bei Zukunftskompetenzen fort. Besonders bei Fähigkeiten wie der Anwendung von Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Datenanalyse halten viele männliche Befragte diese für „typisch männlich“. Weibliche Teilnehmerinnen sehen diese Kompetenzen dagegen als geschlechtsneutral – mit teils signifikanten Unterschieden in der Wahrnehmung.

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KI gilt vielen als männlich geprägte Fähigkeit

Die Diskrepanz zeigt sich besonders deutlich beim Thema Künstliche Intelligenz: Fast die Hälfte der männlichen Befragten ordnet KI und Automatisierung dem männlichen Kompetenzspektrum zu. Gleichzeitig geben sowohl Männer als auch Frauen an, nur wenig Vertrauen in ihre eigenen technischen Fähigkeiten zu haben. Lediglich 45 Prozent der Frauen und 47 Prozent der Männer sehen den Einsatz solcher Technologien als persönliche Stärke.

Unternehmen müssen stereotype Barrieren abbauen

Die Studie offenbart, dass stereotype Denkmuster nach wie vor Karrieren beeinflussen. So geben mehr als die Hälfte der befragten Frauen weltweit an, dass ihr Geschlecht sich negativ auf ihr Gehalt ausgewirkt hat – in Deutschland betrifft das 52 Prozent. 43 Prozent der Männer hingegen berichten von finanziellen Vorteilen aufgrund ihres Geschlechts. Auch bei Beförderungen sehen viele ein Ungleichgewicht: Nur 54 Prozent der deutschen Führungskräfte glauben an gleiche Aufstiegschancen für Männer und Frauen.

Inklusive Führung als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor

Trotz aller Unterschiede sind sich drei Viertel der Führungskräfte einig: KI-Kenntnisse sind entscheidend für die künftige Führungsarbeit. Damit Unternehmen in einer zunehmend technologisierten Welt erfolgreich bleiben, müssen sie nicht nur digitale Kompetenzen fördern, sondern auch stereotype Denkmuster abbauen. Felizitas Graeber, Managing Director bei Capgemini Invent Deutschland, betont: „Führungskräfte aller Geschlechter müssen Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien entwickeln. Nur so kann eine wirklich inklusive Führungskultur entstehen.“

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