Hornbach will im Frühjahr 2027 sechs neue Bau- und Gartenmärkte in Deutschland eröffnen. Hintergrund sind Übernahmemöglichkeiten infolge der Insolvenz von Hellweg. Vereinbarungen bestehen laut Hornbach für Standorte in Ahrensfelde, Berlin-Köpenick, Dortmund-Kley, Essen-Borbeck, Freiberg in Sachsen und St. Augustin.
Die Übernahmen stehen noch unter dem Vorbehalt der Prüfung durch das Bundeskartellamt sowie der gerichtlichen Bestätigung des Insolvenzplans. Geplant ist, die Standorte Anfang Dezember 2026 zu übernehmen und anschließend auf das Hornbach-Konzept umzubauen.
Sechs neue Märkte in Deutschland geplant
Die übernommenen Standorte sollen als vollwertige Hornbach Bau- und Gartenmärkte neu eröffnet werden. Der Händler will damit sein deutsches Filialnetz verdichten und zusätzliche Marktanteile gewinnen.
Hornbach reagiert damit auf Veränderungen im deutschen DIY-Markt und nutzt frei werdende Standorte für die eigene Expansion. Die Neueröffnungen sind für das Frühjahr 2027 vorgesehen.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Expansion läuft auch außerhalb Deutschlands
Parallel setzt Hornbach seine europäische Expansion fort. In Graz-Liebenau eröffnete das Unternehmen am 11. September seinen 16. Bau- und Gartenmarkt in Österreich.
Noch 2026 soll außerdem ein neuer Fachmarkt für Bodenbeläge in den Niederlanden starten. In Serbien laufen nach Unternehmensangaben Arbeiten für mehrere weitere Hornbach-Märkte.
Marke von 200 Märkten rückt näher
Mit den geplanten Neueröffnungen nähert sich Hornbach nach eigenen Angaben in den kommenden Jahren der Marke von 200 DIY-Megastores im europäischen Verbreitungsgebiet.
Das Unternehmen verfolgt dabei weiterhin eine Strategie aus organischer Expansion und der Nutzung attraktiver Übernahmemöglichkeiten. Besonders in Deutschland eröffnen Marktbereinigungen aktuell zusätzliche Chancen.
Regionale Standorte bleiben Teil der Strategie
Hornbach betont, neue Märkte jeweils an regionale Gegebenheiten und Kundenbedürfnisse anzupassen. Gleichzeitig sollen Beratung, Services und das bestehende Preisversprechen an allen Standorten einheitlich umgesetzt werden.
Für den Händler ist die Expansion damit sowohl ein Wachstumsprojekt als auch eine Möglichkeit, bestehende Marktpositionen in einzelnen Regionen gezielt zu stärken.




