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Instacart wächst zweistellig: Umsatz und Bestellvolumen legen kräftig zu

Tüte von Instacart gefüllt mit Lebensmitteln
Foto: Instacart

Key takeaways

Instacart hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Bruttowarenvolumen jeweils um 14 Prozent gesteigert. Wachstumstreiber bleiben das Werbegeschäft, KI-Lösungen für Händler sowie der Ausbau der Enterprise-Plattform.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Instacart hat im zweiten Quartal 2026 seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Das Bruttowarenvolumen (GTV) stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 14 Prozent auf 10,35 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz legte im gleichen Zeitraum ebenfalls um 14 Prozent auf 1,04 Milliarden US-Dollar zu. Besonders dynamisch entwickelte sich erneut das Werbegeschäft, dessen Erlöse um 16 Prozent wuchsen und damit schneller als das Handelsvolumen zulegten.

Gewinn und Cashflow entwickeln sich positiv

Der Nettogewinn nach GAAP belief sich auf 111 Millionen US-Dollar und lag damit leicht unter dem Vorjahreswert. Gleichzeitig verbesserte Instacart das bereinigte EBITDA um 19 Prozent auf 313 Millionen US-Dollar. Besonders stark fiel die Entwicklung beim operativen Cashflow aus, der sich auf 493 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelte. Der freie Cashflow stieg auf 480 Millionen US-Dollar.

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Mehr Bestellungen und neue Kunden

Die Zahl der Bestellungen erhöhte sich im zweiten Quartal um 9 Prozent auf 90,3 Millionen. Nach Unternehmensangaben wurden über die vergangenen drei Quartale so viele Neukunden gewonnen wie seit 2022 nicht mehr. Gleichzeitig investiert Instacart weiter in personalisierte Einkaufserlebnisse, darunter Gesundheitskennzeichnungen, Nährwertbewertungen und KI-gestützte Produktempfehlungen.

KI und Enterprise-Plattform als Wachstumstreiber

Ein Schwerpunkt bleibt der Ausbau der KI-Angebote für Händler. Neue Partner wie Stew Leonard’s, The Save Mart Companies, Woodman’s und Harmon’s setzen künftig auf Instacarts KI-Lösungen für Analysen oder digitale Einkaufsassistenten. Zudem integrierte Instacart seine Plattform als erster Lebensmittelpartner in Googles Gemini-KI, sodass Nutzer ihren Einkauf per natürlicher Sprache zusammenstellen können.

Neue Technologien und zusätzliche Handelspartner

Auch das Enterprise-Geschäft wächst weiter. Neue Händler führen Instacarts Storefront-Pro-Plattform ein, während Technologien wie Caper Smart Carts oder FoodStorm für digitale Bestellprozesse bei weiteren Einzelhändlern ausgerollt werden. Gleichzeitig erweitern neue Partner wie Ace Hardware, Tractor Supply Company oder World Market das Angebot auf dem Marktplatz.

Ausblick auf das dritte Quartal

Für das dritte Quartal 2026 erwartet Instacart ein Bruttowarenvolumen zwischen 10,3 und 10,55 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 320 und 340 Millionen US-Dollar liegen. Das Unternehmen rechnet damit, dass sowohl Handelsvolumen als auch operativer Gewinn erneut zweistellig gegenüber dem Vorjahr wachsen werden.

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