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Studie: KI-Einsatz erst ab 30 % Automatisierung mit Effekten auf Jobs

Artificial Intelligence
Foto: Amrulqays Maarof / Pixabay

Key takeaways

Die Mehrheit deutscher Unternehmen nutzt KI noch zurückhaltend. Erst ab 30 % Automatisierung erwarten sie messbare Effekte auf Produktivität und Beschäftigung. Die Studie von Simon-Kucher zeigt, dass Technologisierung, Effizienz und internationale Wettbewerbsfähigkeit zentrale Herausforderungen sind.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die meisten Unternehmen in Deutschland nutzen Künstliche Intelligenz bislang nur sehr begrenzt – mit entsprechend geringen Effekten auf Produktivität und Beschäftigung. Erst ab einer Automatisierung von etwa 30 Prozent zeigen sich laut der European Growth Study 2026 der Strategieberatung Simon-Kucher spürbare Auswirkungen. Rund 73 Prozent der befragten Unternehmen setzen KI aktuell in weniger als 30 Prozent ihrer Prozesse ein.

Produktivität erst ab 30 Prozent KI-Anteil

Gerade angesichts des Fachkräftemangels und demografischen Wandels fordern die Studienautoren ein Umdenken: Der Fokus müsse auf der Integration bewährter KI-Lösungen in zentrale Geschäftsprozesse liegen, nicht auf Einzelprojekten. „KI kann nicht nur Effizienz, sondern auch Wachstum ermöglichen“, betont Grigori Bokeria von Simon-Kucher. Nur Unternehmen, die bestehende Technologien flächendeckend einsetzen, würden künftig wettbewerbsfähig bleiben.

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Kostenkontrolle statt Wachstumsfokus

Nach zwei wirtschaftlich schwierigen Jahren konzentrieren sich viele deutsche Unternehmen 2025 auf Kostenreduktion. Für 44 Prozent steht diese Maßnahme im Vordergrund, gefolgt von einer Erhöhung des Verkaufsvolumens (32 %) und Preissteigerungen (21 %). Im Vorjahr hatten noch Umsatzwachstum und Preisstrategien Vorrang. Laut Simon-Kucher ist dies Ausdruck eines Effizienzfokus, der langfristig die Grundlage für neues Wachstum schaffen soll.

Technologieeinsatz als Erfolgsfaktor

Die Studie zeigt klare Unterschiede zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Firmen: Erstere setzen neue Technologien wie 5G, KI und Big Data deutlich häufiger ein. Während bei den Erfolgreichen rund zwei Drittel der Unternehmen auf moderne Tools setzen, nutzen schwächere Wettbewerber diese nur zu rund einem Drittel. Technologie wird so zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

Makrorisiken belasten Optimismus

Wichtige Wachstumsrisiken bleiben bestehen: Jeweils 54 Prozent der Unternehmen sehen Rezession und Fachkräftemangel als größte Herausforderungen, dicht gefolgt von der Energiekrise (53 %). Diese Faktoren zwingen viele Firmen zur Fokussierung auf Kernportfolios, strategische Neuausrichtung und Technologisierung. Politische Unsicherheiten und Inflation verschärfen den Druck zusätzlich.

Asien wird zum echten Wettbewerber

Gleichzeitig wächst der internationale Wettbewerbsdruck, insbesondere durch Anbieter aus Asien. Chinesische Unternehmen überzeugen mit aggressiver Preispolitik, Innovationsgeschwindigkeit und wachsender Kundenorientierung. Für europäische Firmen bedeutet das: schnellere Umsetzung, technologische Entschlossenheit und weniger Bürokratie. Trotz des herausfordernden Umfelds bleiben deutsche Unternehmen verhalten optimistisch – 40 Prozent rechnen damit, 2026 besser aufgestellt zu sein als 2023.

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