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Klarna bringt Debit-first-Karte nach Europa – Deutschland folgt

Mehrere Klarna Cards auf Visa flexbile Basis
Foto: Klarna

Key takeaways

Klarna führt nach dem US-Start seine Debit-first-Karte nun in Europa ein. Nutzer können weltweit überall dort zahlen, wo Visa akzeptiert wird – wahlweise sofort oder flexibel über die App. Der schwedische Zahlungsanbieter startet in zehn Ländern - Deutschland folgt jedoch erst "in Kürze".

Lesezeit ca. 2 Minuten

Klarna treibt den Ausbau seines Kartenangebots in Europa voran. Nach dem erfolgreichen Start in den USA im Juli bringt der schwedische Zahlungsanbieter nun seine Debit-first-Karte in mehrere EU-Länder. Das Produkt positioniert sich bewusst als Alternative zu klassischen Kreditkarten, indem es den Nutzern die Wahl zwischen sofortiger Bezahlung und flexiblen Zahlungsoptionen über die Klarna-App lässt.

Funktionsweise der Klarna Card

Die Klarna Card basiert auf der Visa Flexible Credential-Technologie und funktioniert standardmäßig als Debitkarte. Kunden zahlen damit direkt aus ihrem Guthaben, können aber auch auf Modelle wie „Pay in 3“, „Pay Later“ oder langfristige Ratenfinanzierungen zurückgreifen. Dadurch wird die Karte sowohl für alltägliche Ausgaben als auch für größere Anschaffungen interessant. Weltweit kann sie an mehr als 150 Millionen Visa-Akzeptanzstellen im Handel und online eingesetzt werden.

CEO und Mitgründer Sebastian Siemiatkowski verweist auf einen entscheidenden Vorteil: „Früher konnten Kunden am Terminal einfach zwischen Debit und Kredit wählen. Diese Transparenz ist in den vergangenen Jahren verloren gegangen. Mit der Klarna Card geben wir den Menschen diese Entscheidungsfreiheit zurück.“

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Europäischer Rollout und Zusatzleistungen

Bereits seit Juli haben sich 685.000 Verbraucher in den USA für die Karte entschieden. In Europa startet die Einführung zunächst in Österreich, Belgien, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, den Niederlanden, Portugal, Spanien und Schweden. Weitere Märkte wie Deutschland, Dänemark, Norwegen und Polen sollen in Kürze folgen.

Zusätzlich zur Karte erhalten Kunden ein kostenloses Klarna-Balance-Konto, das als Guthabenkonto dient. Fremdwährungsgebühren fallen nicht an, und die Karte ist direkt nach Registrierung einsatzbereit. Kreditfunktionen erfordern jedoch eine Bonitätsprüfung.

Mit inzwischen rund 10 Prozent Anteil am weltweiten Zahlungsvolumen spielen Kartenprodukte für Klarna eine zunehmend strategische Rolle. Mit dem europäischen Launch will das Unternehmen seine Position im Wettbewerb mit klassischen Banken und Kreditkartenanbietern weiter ausbauen.

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