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Meta und NVIDIA starten mehrjährige Partnerschaft für KI-Infrastruktur

Logos von Meta und NVIDIA
Foto: Meta / NVIDIA

Key takeaways

Meta und NVIDIA haben eine langfristige Partnerschaft geschlossen, um Metas weltweite KI-Infrastruktur auszubauen. Die Vereinbarung umfasst den großflächigen Einsatz von NVIDIA-CPUs, Millionen GPUs und neuer Netzwerktechnik. Zudem kooperieren beide Unternehmen beim Codesign moderner KI-Modelle und bei vertraulicher Datenverarbeitung, etwa für WhatsApp.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Meta und NVIDIA haben eine mehrjährige strategische Partnerschaft geschlossen, die den technologischen Ausbau von Metas globaler Infrastruktur für Künstliche Intelligenz beschleunigen soll. Der Deal umfasst eine breit angelegte Integration von NVIDIA-CPUs, -GPUs und Netzwerktechnologie in Metas künftige Rechenzentren, die sowohl für KI-Training als auch für Inferenz optimiert werden. Im Fokus stehen höhere Rechenleistung, deutlich bessere Effizienz pro Watt und ein einheitliches Architekturmodell über verschiedene Standorte und Cloud-Partner hinweg.

Ausbau der KI-Rechenzentren mit NVIDIA-Technologie

Als Teil der Vereinbarung plant Meta, erstmals im großen Stil NVIDIA Grace-CPUs für produktive Rechenzentrumsanwendungen einzusetzen. Die Arm-basierten Prozessoren sollen gleich mehrere Generationen der Infrastrukturstrategie unterstützen und im Vergleich zu bisherigen Systemen signifikante Energieeffizienzgewinne erzielen. Zusätzlich prüfen beide Unternehmen den Einsatz der kommenden NVIDIA Vera-CPUs, deren großflächige Einführung ab 2027 möglich wäre. Parallel dazu sollen Millionen GPUs aus den Serien Blackwell und Rubin verbaut werden, um Metas steigende KI-Lasten abzudecken.

Auch das Netzwerk spielt eine zentrale Rolle: Meta wird die Spectrum-X-Ethernet-Plattform in seinem gesamten Footprint nutzen. Das System ist darauf ausgelegt, große KI-Cluster mit planbaren Latenzen, hoher Auslastung und verbesserter Energieeffizienz zu verbinden – ein wichtiger Baustein, um KI-Workloads im Hyperscale-Format zuverlässig zu betreiben.

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Vertrauliche Datenverarbeitung und Codesign neuer AI-Modelle

Ein weiterer Schwerpunkt liegt laut NVIDIA auf der Einführung von Confidential Computing. Diese Technologie soll bereits bei WhatsApp zum Einsatz kommen, um KI-gestützte Funktionen bereitzustellen und gleichzeitig die Vertraulichkeit sensibler Nutzerdaten zu schützen. Perspektivisch wollen beide Unternehmen die verschlüsselten Rechenverfahren auch auf andere Produkte und Dienste von Meta ausweiten.

Darüber hinaus arbeiten Ingenieurteams beider Unternehmen im Rahmen eines tiefen Codesign-Prozesses zusammen. Ziel ist es, Metas KI-Modelle – darunter personalisierte Empfehlungssysteme für Milliarden Nutzer – auf der NVIDIA-Plattform weiter zu beschleunigen. Durch die parallele Optimierung von CPUs, GPUs, Software-Stacks und Netzwerkarchitekturen soll eine Grundlage für die nächste Generation KI-gestützter Funktionen geschaffen werden.

Effizienz, Skalierbarkeit und eine gemeinsame KI-Vision

Mit der neuen Vereinbarung knüpfen Meta und NVIDIA an ihre bestehende Zusammenarbeit an, erweitern diese jedoch um langfristige Kapazitäten und gemeinsame Infrastrukturplanung. Während Meta den Ausbau seiner KI-Systeme weiter forciert, liefert NVIDIA eine integrierte Plattform, die sowohl Leistung als auch Energieeffizienz in großem Maßstab steigern soll.

Meta-CEO Mark Zuckerberg bezeichnete die Zusammenarbeit als entscheidend für die Entwicklung neuer KI-Cluster auf Basis der Vera-Rubin-Technologie, die eines Tages persönliche Superintelligenz global verfügbar machen könnten.

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